Von Greifenstein zur Redlingerhütte

Diese Tour ist eine der schönsten Touren im nördlichsten Bereich der Alpen. Sie ist von Wien (FJ-Bahnhof, Spittelau, Heiligenstadt) in circa 25 Minuten ohne Umsteigen erreichbar und bietet sowohl großartige Ausblicke nach Nord und Süd, als auch eine sehr nette Hütte, die auch überwiegend von wandernden Kunden frequentiert wird (da sie mit dem Auto nicht erreichbar ist).

Anreise

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Die Tour beginnt am Bahnhof Greifenstein-Altenberg. Wir gehen an der Straße circa 200 Meter retour Richtung Wien und biegen dann rechts in die Johann Staud Gasse auf den Klotzbergsteig ein. Die ersten circa 700 Meter gehen die Straße hinauf, welche dann nach rechts abbiegt, während der Weg geradeaus weitergeht. Kurz vor Hadersfeld bietet sich nach rechts ein Abstecher zur Tempelbergwarte mit einem großartigen Blick ins Tullnerfeld an – die Tempelbergwarte ist vermutlich die nördlichste Aussichtswarte der gesamten Alpen!

Tempelbergwarte. Foto: Johann Fischer
Tempelbergwarte. Foto: Johann Fischer

Retour nach Hadersfeld, wo wir beim Schloss Hadersfeld zuerst nach links Richtung Ortsmitte und dann nach circa 300 Metern rechts einen Feldweg Richtung Buschgettl gehen. Die Wiese beim Buschgettl bietet einen guten Blick Richtung Tulln und eine nette Gelegenheit zu einer Jause. Richtung Redlingerhütte biegen wir aber rund 200 Meter nach der Straße nach links auf eine Wiese mit Schafen und darunter am Bach entlang in Richtung Redlingerhütte. Dieser Weg ist vor allem im Sommer sehr nett, weil er im Tal gelegen ist und daher angenehm kühl ist. Nach circa 20 Minuten gehts kurz bergauf und wir befinden uns bei der – sommers wie winters – urgemütlichen Redlingerhütte. Geheimtipp: Sonntags spielen hier des Öfteren Walter Soyka und Martina Rittmannsberger Wienerlieder auf Ziehharmonika und Geige – sehr nett!

Redlinger Hütte. Foto: Johann Fischer
Redlingerhütte. Foto: Johann Fischer

Nach einer Jause (oder auch ohne Jause) gehen wir retour in die Senke und dann rechts hinauf Richtung Weißen Hof, dann vor der Straße links zum Weißen Kreuz. Wir queren die Straße und gehen Richtung Dreifaltigkeit und von dort aus hinauf zum Obelisken in Hadersfeld. Was und warum hier ein Obelisk steht, weiß zum Beispiel die Wikipedia; jedenfalls bietet die Wiese einen großartigen Ausblick Richtung Alpen, an guten Tagen bis zum Schneeberg und Ötscher.

Obelisk in Hadersfeld. Foto: Johann Fischer
Obelisk in Hadersfeld. Foto: Johann Fischer

Wir wenden uns retour Richtung Kritzendorf und biegen dann nach links Richtung Burg Greifenstein. Der Abstieg zur Burg ist vor allem im Herbst wunderbar, weil hier das herbstliche Farbenspiel ganz besonders zur Geltung kommt. Dabei passieren wir den Eichleitenberg, der nicht wirklich sehenswert ist, aber angeblich die nördlichste Erhebung der gesamten Alpen ist. Viel wesentlicher ist die Burg Greifenstein, die man idealerweise vom Malerfelsen etwas oberhalb der Burg genießen kann.

Burg Greifenstein vom Malerfelsen. Foto: Johann Fischer
Burg Greifenstein vom Malerfelsen. Foto: Johann Fischer

Wir steigen weiter zur Burg ab und halten uns dann links durch den Wald, bis wir wieder in Greifenstein beim Bahnhof ankommen.

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Tipp (für die wärmere Jahreszeit): Als besonderes Schmankerl können wir uns, wenn wir vorsorglicherweise Badesachen und ein Handtuch mitgenommen haben, im Donaualtarm gleich beim Bahnhof ein wenig erfrischen.

Tourdaten

Die Route in Zahlen: Gehzeit 4h  450HM  450HM  12km  GPX Track