Hoher Burgstall

Titelbild Hoher Burgstall. Foto: Protect Our Winters

Der Hohe Burgstall ist ein absoluter Klassiker im Stubaital. Neben der tollen Rundum-Aussicht vom Gipfel weiß der Burgstall mit seiner guten Erreichbarkeit mit Öffis zu überzeugen. Zudem bieten sich hier unzählige Möglichkeiten, die Tour noch um weitere Gipfel zu verlängern oder in einen anderen Talort abzusteigen.

Von Innsbruck kommend bietet sich der “Stubai Bus” (Nr. 590a und b) ab Innsbruck Hauptbahnhof an. Schon auf der Anfahrt zieht die Stubaier Bergwelt am Fenster vorbei. Tourstart ist bei der Haltestelle Neustift Ortsmitte. Nach dem Aussteigen am besten nach den typischen gelben Wegweisern Ausschau halten und den Weg Richtung “Starkenburger Hütte” einschlagen.

Aufstieg

Für den Anstieg zur Hütte gibt es mehrere Varianten, die sich auch nach Lust und Laune kombinieren lassen. Verlaufen kann man sich hier aufgrund der Vielzahl an Schildern ohnehin kaum. Der Weg führt zunächst noch auf einer Straße bergwärts, bevor er dann (natürlich markiert durch ein entsprechendes Schild) in einen Wanderweg übergeht. Dieser schlängelt sich in Serpentinen durch einen steilen Wald. Anfangs kommt man zwischendurch immer wieder auf einen Forstweg, den man dann aber gleich beim nächsten Hinweisschild wieder Richtung Wanderweg verlässt.

Nach oben hin werden die Bäume peu à peu weniger, bis man irgendwann die Baumgrenze passiert und bald darauf erstmals schon die Starkenburger Hütte erspähen kann. Dann dauert es auch nicht mehr lange, bis man diese erreicht. Hier bietet sich klarerweise eine kurze Pause an, bevor es auf den Gipfel weitergeht.

Bis zum Hohen Burgstall ist es nun nicht mehr weit, aber immer noch ein gutes Stück. Kurz vor dem Gipfel wird der Weg technischer. In diesem Abschnitt ist der Steig versichert. Das Gipfelplateau ist dafür wieder breit genug, um auch mehreren Personen Platz für eine Gipfelrast zu bieten.

Foto: Protect Our Winters
Foto: Protect Our Winters

Abstieg

Sofern man nicht den Niederen Burgstall “mitnehmen” möchte, erfolgt der erste Teil (bis zur Starkenburger Hütte bzw. zur Wegkreuzung oberhalb) des Abstiegs aufstiegsgleich. Möchte man wieder nach Neustift gelangen, kann man sich entweder an der Aufstiegsroute orientieren oder eine andere Variante, z.B. über die Kaserstattalm, ausprobieren. Zudem bieten sich Möglichkeiten, via Schlick 2000 (Skigebiet) nach Fulpmes abzusteigen. Hier kann man sich mit der Gondel behelfen, um die Knie etwas zu schonen.

Gipfelstürmer:innen finden in den Kalkkögeln viele Optionen für einen weiteren Gipfelsieg vor. Hier bieten sich vor allem die Schlicker Seespitze (Achtung, unter Umständen ist mit Steinschlag zu rechnen!) oder der Gamskogel, ein vergleichsweise “einfacher” Gipfel, an. Beide sind vom Seejöchl aus zu erreichen. Von hier aus kann man die Wanderung (natürlich auch ohne Abstecher zum Gipfel) in mehrere Richtungen fortsetzen. Empfehlenswert sind die “Kalkkögel-Umrundung” (Talort Axamer Lizum, Bus stündlich) oder der Abstieg über das Senderstal via Adolf Pichler Hütte und Kemater Alm, die beide zu einer Einkehr laden (Talort Grinzens, Bus viertel-/halbstündlich (Werktag/Wochenende)).

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   8:00 Std Wandern   1.700 HM   1.700 HM   14 km   GPX Track

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