Übern Berg zum Baden, das Möslalmkreuz

Möslalmkreuz. Foto: David Kurz

Diese leichte Tour ist auch für Kinder geeignet und ist mit Ausgangspunkt in Wörgl am Bahnhof außerdem fast zu jeder Tages und Nachtzeit erreichbar. Aufgrund der Nähe zu 2 schönen Bachläufen mit kleinen Wasserfällen kann man an heißen Tagen die Tour zu einem Badeausflug ausdehnen. In dieser Tourenbeschreibung habe ich den weiteren Weg zum schöneren Wasserfall der beiden gewählt und mich richtig toll erfrischen können.

Aufstieg zum Möslalmkreuz

Vom Bahnhof Wörgl aus folgt man der Einkaufsstraße mitten durch die Innenstadt von Wörgl. Zuerst ist sie mit Bahnhofsstraße, dann mit Josef Speckbacher-Straße beschildert. An der ersten stark befahrenen Querstraße, der Salzburger bzw. später Innsbrucker Straße biegt man rechts ab, folgt ihr bis zum Hinweisschild zur Wildschönau. Dort dann links einbiegen und einige hundert Meter der Straße folgen. Das Gelände beginnt nun schon leicht zu steigen und die Bebauungsdichte nimmt etwas ab. Beim Berghang angelangt verläuft die Straße in einer starken Rechtskurve hinauf in die Wildschönau. Hier biegen wir links ab halten uns aber auf der flacheren Asphaltstraße mit Beschilderung zur Möslalm. Am Waldrand geht es etwas steiler bergan. Der Weg wird zum Forstweg und schimpft sich Möslalmweg. Bei der nächsten Weggabelung rechts halten und weiter der Beschilderung. Nach einigen hundert Meter folgt eine starke Linkskurve. Hier wieder am Schotterweg bleiben. Am nächsten Gabelpunkt folgt man dem Forstweg geradeaus den Tafeln zur Möslalm. Nun gehts immer weiter der Schotterstraße folgend in mehreren Serpentinen zum Gasthof der Möslalm hinauf. Rechts am Gehöft vorbeit verlässt man hinter einer Viehtränke den Forstweg und steigt über unwegsameres Gelände einer steile Viehweide auf.

Blick auf den Pendlingkamm und die Innschleife kurz oberhakb der Möslalm. Foto: David Kurz
Blick auf den Pendlingkamm und die Innschleife kurz oberhalb der Möslalm. Foto: David Kurz

In der Mitte des Hanges ober der Möslalm kurz inne gehalten eröffnet sich ein erster toller Fernblick auf das Unterinntal mit seinen mäandrierenden Schleifen, auf den Pendling und seinen Bergkamm welcher im Norden über dem Tal thront.

Die Möslalm, Steinbruch Aßmann, Innschleife mit Pendling und Dreibrunnenjoch im Hintergrund. Foto: David Kurz
Die Möslalm, Steinbruch Aßmann, Innschleife mit Pendling und Dreibrunnenjoch im Hintergrund. Foto: David Kurz

Den Blick weiter Richtung Westen schweifend, sticht gleich mal der markant allein stehende Felsen des Pölvenkreuz ins Auge. Bei guter Sicht kann man die dahinter folgenden Felsformationen des Wilden Kaisers bestaunen. An diesem dunstigen und schwülen Hitzetag, mit einer kleinen Portion Saharastaub in der Atmosphäre war die Fernsicht leider sehr eingeschränkt.

Blick auf die Kalkbrüche unterhalb des Pölvenkreuz. Foto: David Kurz
Blick auf die Kalkbrüche unterhalb des Pölvenkreuz. Foto: David Kurz

Trotz der diesigen Sicht und mir ins Gesicht inklusive Augen tropfenden Schweiß habe ich das Gipfelkreuz erspäht und sogleich erklommen.

Möslalmkreuz. Foto: David Kurz
Möslalmkreuz. Foto: David Kurz

Abstieg nach Wörgl

Am Grasshügel unter dem Gipfelkreuz führt der Weg nach Westen in den Wald hinein. Dort mit dem Hinweisschild zur Jausenstation Schrofen abbiegen und dem Verlauf der Weges durch den Wald folgen. Nach wenigen Schritten erreicht man wieder einen Schotterweg. Diesem folgt man nun bis zur Jausenstation Schrofen. Dazwischen eröffnet sich an einer recht steilen Almwiese der Blick nach Süden in Richtung Wildschönau und dem vorgelagerten Sonnberger Jöchl. Kurz vor dem Gehöft wandert man auf einen kurzen Abschnitt auf Asphalt.

Blick Richtung Wildschönau mit dem Sonnberger Jöchl. Foto: David Kurz
Blick Richtung Wildschönau mit dem Sonnberger Jöchl. Foto: David Kurz

Das rechte Eck des Gehöfts umschreitend, folgt man nun der Beschilderung Richtung Wörgl. Zu Begin ist der Weg recht steil und führt über Serpentinen über lichten Wald hinunter. Nach einem scharfen Rechtsbogen kommt man auf einen zunehmend flacheren Forstweg. Ihm folgt man einige Zeit. Bei der nächsten Weggabelung links halten und auf demselben Untergrund bleiben. Immer der Nase nach erreicht man nach ein paar Minuten die Gabelung an der man den Weg des Aufstiegs erreicht. Der Weg hinab folgt man auf die Wildschönauer Straße bis auf der linken Seite eine Brücke den Weg über den Wörgler Bach ermöglicht. Dieser Einladung folgt man am Besten bei heißen Temperaturen.

Schleife zum Wasserfall

Über einen Schotterweg und eine große Wiese, gegen Ende passiert man ein Outdoor-Rig, gelangt man zum Aubach.

Outdoor-Rig mit Blick auf Wörgl. Foto: David Kurz
Outdoor-Rig mit Blick auf Wörgl. Foto: David Kurz

Etwas versteckt folgt man dem Bachlauf nach einem schottrigem Bachbett. Ein nach ein paar Höhenstufen im Wald erreicht man bald mehrere Badebuchten und einen lieblichen kleinen Wasserfall. Erfrischt und abgetrocknet gehts denselben Weg zurück durch die Innenstadt von Wörgl wieder zum Bahnhof.

Kleiner Wasserfall am Aubach hinter dem Outdoor-Rig. Foto: David Kurz
Kleiner Wasserfall am Aubach hinter dem Outdoor-Rig. Foto: David Kurz

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   4:00 Std Wandern   500 HM   500 HM   13 km   GPX Track

Ein Kommentar

  1. Als Einheimischer kenne ich die Möslalm und den Aubach sehr gut. Hätte die beiden noch nie in Kombination gesehen. Echt ein guter Tipp!!!
    Von der Kreuzung Möslalmweg Wildschönauerstraße gibt es auch die Möglichkeit über den Bründlweg, die Skisprunganlage und Tennisplätze zum Aubach zu gelangen. Ist etwas kürzer und schattiger – für ganz heiße Tage.

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