Gemütliche Tour auf den Fürstenstand

Morgens schaue ich aus dem Fenster und muss überrascht feststellen, dass das Wetter besser ist als vorhergesagt. „Was mache ich nur?“, frage ich mich und komme nach kurzer Überlegung zu dem Entschluss, mal wieder den Fürstenstand zu besuchen.

Übrigens einer meiner Lieblings-Kurzwanderungen…

Anreise

Mit der Buslinie 40 bin ich vom Jakominiplatz in 25 Minuten an der Endhaltestelle Gösting.

Ich steige aus dem Bus aus und halte mich links, beim Aufgang ‚Gösting Ruine‘ vorbei, in Richtung Gasthof zur Sonne.

Plabutsch (Fürstenstand) Weg 2

Auch hier halte ich mich links in Richtung „Ambulatorium für Physikal.Therapie“ ab und gehe noch ca. 100m bis zu einer kleinen Kapelle auf der rechten Seite. An dieser biege ich nach rechts ab und entdecke auch schon den gelben Wegweiser am Zaun mit der Aufschrift „Plabutsch (Fürstenstand) Weg 2“.

Nun steht mir ein steiler Anstieg bevor, vorbei an (zum Teil mondänen) Häusern bis zum Ende der Straße (ca. 5 min).

Ich merke, dass ich mich unbedingt wieder mehr bewegen muss, da mich das erste Stück etwas aus der Puste bringt. In weiser Voraussicht wurde hier eine Bank aufgestellt, die man zum Durchpusten nutzen kann und an der man sich entscheiden kann, ob man die kürzere aber steilere Strecke durch den Wald gehen will oder doch die gemütlichere Forststraße.

Ich will es heute wissen und gehe den ersten Abschnitt durch den Wald. Der Weg zum Fürstenstand ist mittels Markierungen an den Bäumen wunderbar ausgeschildert und man kann wirklich nicht falsch gehen. Die Waldabschnitte kreuzen immer mal wieder die Forststraße – sollte man sich diesen Weg einschlagen wollen, dann bitte links halten.

Nach rund 50 min habe ich das Ziel schon vor Augen. Auch hier kann ich mich wieder entscheiden, ob ich den Forstweg gerade aus gehe oder das letzte Stück nach rechts oben, am Wildgehege entlang.

Ich entscheide mich für den Weg am Wildgehege und ca. fünf Minuten später stehe ich auch schon vorm „Bergheurigen Fürstenstand“. Im Sommer kann man dort wunderbar auf der Terrasse sitzen und den Blick über Graz schweifen lassen. Auch die Speisen sind zu empfehlen um sich für den Abstieg zu stärken.

Ich entscheide mich für eine kurze Pause am Zaun des Wildgeheges und nehme einen kräftigen Schluck aus meiner Wasserflasche.

Hier oben trifft man sie alle – ob Biker, Wanderer oder Autofahrer, jeder genießt die wunderbare Aussicht.

Nachdem ich mich wieder gesammelt habe, gehe ich in Richtung Parkplatz. Von dort hat man gleich mehrere Möglichkeiten zurück in die Stadt.

Abstieg über Thalersee

Am Ende des Parkplatzes steht rechts ein Stromhäuschen mit der Beschilderung „zum Thalersee (1h Gehzeit)“.

Spontan entscheide ich mich für diese Richtung und schon befinde ich mich wieder auf dem Waldweg. Nur wenige Meter im Wald genieße ich das Laub unter meinen Füßen und die frische Waldluft – aber bitte vorsichtig sein, insbesondere wenn es am Vortag geregnet hat oder man sehr früh unterwegs ist, das Laub könnte rutschig sein.

Auch gibt es ein, zwei Gabelungen. Weil der Weg aber erneut gut markiert ist, kann man diesen eigentlich nicht verfehlen. Man kann sich aber auch an den entgegenkommenden Wanderern orientieren, die man hier in regelmäßigen Abständen immer antreffen wird, außer man ist wirklich sehr früh unterwegs. Ein freundlicher Gruß oder ein spontaner Plausch und es geht weiter bergab.

Nach rund 25 min komme ich wieder zu einer beschilderten Abzweigung. Ich halte mich an den Weg Nummer 6b und biege rechts ab.

Hier geht es nun etwas steiler hinunter. Bitte wieder konzentrieren, auch hier ist der Weg uneben und rutschig. Ca. zehn min weiter muss ich mich wieder entscheiden – gehe ich links oder rechts? Links geht es einmal um den Thaler See herum.

In Thal ist eine steirische Berühmtheit aufgewachsen, ein Schauspieler der es zu Weltruhm schaffte, sicher kannst du ahnen von wem ich spreche? Natürlich von unserem „Arnie“ Schwarzenegger. Er trainierte übrigens oft am See, auch hielt er hier um die Hand von Maria Shriver an. Dennoch entscheide ich mich nach rechts zu gehen, weil ich direkt zur Bushaltestelle gehen will.

Ich muss noch eine kleine Brücke überqueren und gehe gerade durch zur Bushaltestelle. Zur meiner linken Hand ist das Café Restaurant „Thalersee“ mit einer schönen Terrasse direkt am See. Nicht nur im Sommer, auch im Winter bei 16 Grad kann man hier nach dem Abstieg einen Kaffee genießen.

An der Bushaltestelle habe ich wieder zwei Möglichkeiten nach Gösting zurück zu kommen. Entweder mit dem Bus (Nr.48, 8min) oder zu Fuß (ca.30min). Weil das Wetter so schön war, konnte ich der Terasse und dem Kaffee nicht widerstehen und habe leider den Bus um zwei Minuten versäumt. Frisch gestärkt und ausgeruht warte ich daher nicht den nächsten Bus in 25 min ab, sondern gehe über den Parkplatz zurück zur Brücke und biege dann links in den Weg hinein.

Auch dieser ist wieder gut markiert und führt zum Großteil der Straße entlang, bis man wieder zur Bushaltestelle Gösting kommt. Hier wartet schon der Bus zum Jakominiplatz auf mich.

Rückfahrt

Tourdaten

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