Meine Leopoldsberg-Lieblingsrunde mit Blick über Wien

Eine kurze, knackige Runde über Leopoldsberg, Kahlenberg und Nußberg mit sensationeller Aussicht!

Anreise

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Vom Bahnhof Heiligenstadt fahre ich mit dem Schnellbus Richtung Klosterneuburg ( der Bus bleibt etwas weiter vorne nach dem Kebab Standl stehen – muss man wissen ) ins Kahlenbergerdorf. Das gehört noch in die Zone 100, also ist keine Aufzahlung nötig.

Ich steige aus und benütze die Unterführung, um auf die andere Seite der Schnellstraße zu kommen. Die Ampelphasen sind nämlich endlos lang. Nachdem ich mich wieder zu ebener Erde befinde, gehe ich nach rechts, wo der berühmte Nasenweg, Schrecken aller Wiener Schulklassen, auf den Leopoldsberg beginnt.

Leopoldsberg

Der Aufstieg zum Leopoldsberg ist kurz und sehr knackig. Je höher man steigt, belohnt er aber mit immer mehr Aussicht. Manchmal überholen mich hier Leute, die hinauf laufen ! Ich schaffe das nur mit schnellem Gehtempo in etwa 14 Minuten. Ich bin die Strecke ab dem Gipfel schon sehr oft gelaufen – heute bleib ich beim Gehen, bin den lausigen Schnupfen noch nicht los.

Kurz vor dem Gipfel biege ich nach rechts ab um zuerst die nördlichen Aussichtsplattform zu besuchen. Dort gönne ich mir ein Verschnaufpäuschen inkl. Traumausblick nach Klosterneuburg und Bisamberg und trinke etwas. Burg und Kirche sind mittlerweile renoviert, aber in privatem Besitz, man kann sie in der warmen Jahreszeit besichtigen. Auf der anderen Plattform sieht man nach Wien hinunter.

klosterneuburg und Bisamberg und die blaue Donau
Klosterneuburg und Bisamberg vom Leopoldsberg aus gesehen. Foto Veronika Schöll

Dann gehe ich hinunter zum Parkplatz Leopoldsberg. Ich wähle den Waldweg Richtung Kollersteig Klosterneuburg – obwohl der Einstieg recht grauslich ist, weil „nette“ Mitmenschen dort leider immer wieder ihren Dreck im Wald entsorgen.

Wenn man noch Lust auf mehr Höhenmeter hat, kann man den Kollersteig hinunter und wieder hinaufwandern.

Kahlenberg

Ich lasse den Kollersteig heute aus und gehe bei der Weggabelung gleich zur Elisabethwiese, vorbei am 3D Bogenparkour und Waldseilpark ( beides toll ) und an der Hütte am Weg zum Kahlenberg. Oben ist die Aussicht auch sehr schön. Sonst ist leider nichts zu entdecken, deshalb gleich weiter ( im Sommer kann man noch seine Trinkflasche mit frischem Wiener Wasser auffüllen ) dem Stadtwanderweg 1 folgend rechts vorbei am Modul zuerst ein Stück auf der Straße und dann weiter auf dem Schimankoweg zum Nußberg.

Ich bin mitten in den Weinbergen und über dem Wiener Häusermeer – es ist sehr eindrucksvoll ! Hinter mir die beiden Gipfel, die ich heute schon erklommen habe.

Kahlenberg und Leopoldsberg
Twinpeaks, Kahlenberg und Leopoldsberg. Foto Veronika Schöll

Nach dem Heurigen Sirbu links abbiegen in den Eichelhofweg, ab jetzt geht’s wieder runter in die Stadt. Der Weg mündet in die Eichelhofstraße, ich bleibe am Stadtwanderweg 1 bis nach Nußdorf und weiter bis zum Nußdorfer Platzl, dort gibt es Schnell – und Straßenbahnanschluss.

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Für mich ist die Endstation des D-Wagens optimal und bringt mich fast bis vor die Haustüre … diesmal gibt es heißen Tee in der Bim.

Tourdaten

Die Route in Zahlen: Gehzeit 2h  380HM  300HM  8km  GPX Track

Fazit: Diese schöne Strecke ist ideal zum Laufen, Walken oder Spazierengehen – für jede Jahreszeit! Die Wege sind asphaltiert oder zumindest was davon übrig ist. Eine kurze Waldpassage ist dabei.

Im Sommer locken viele kleine Heurige in den Weingärten am Weg. Projektiert ist deshalb eine weitere Tour mit einem Achterl bei jedem Ausschank … hicks…