An einem Dienstag habe ich spontan entschlossen meinen Arbeitslaptop einmal schon am frühen Nachmittag zu schließen, mich samt kleiner Jause in den Zug zu setzen und meinen Feierabend im Grünen zwischen Bad Vöslau und Baden zu verbringen. Um 16:07 Uhr habe ich den REX1 in Wien Meidling genommen und bin in Bad Vöslau ausgestiegen, wo es zuerst kurz durch die Stadt und dann direkt ins Grüne geht. Ich folge dem Beethovenwanderweg über den Kaiserstein und Schneebergblick bis zum Hinteren Lindkogel von wo es dann über die Burgruine Rauheneck durch Baden zum Bahnhof geht. Nach einer ausgiebigen ca. 4 stündigen Afterwork Runde mit Abendjause am Hinteren Lindkogel (inkl. Blick auf den Schneeberg) geht es um 20:23 Uhr mit dem REX3 von Baden zurück nach Wien.
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Die Tour
Am Bahnhof Bad Vöslau startet meine Tour in den Feierabend pünktlich um 16:31 Uhr und geht zuerst etwa einen Kilometer durch die Stadt zum Thermalbad Vöslau. Am Thermalbad angekommen geht es links leichte Stiegen hinauf und schon bald lande ich Kurpark und im Grünen. Ich folge dem Waldlehrpfad Harzberg auf Waldpfaden und halte mich leicht rechts. Nach etwa gesamt 3 Kilometern komme ich an eine Waldandacht und folge ab hier dem Beethovenwanderweg.





Es geht über viele Serpentinen immer weiter bergauf und immer entlang des Beethovenwanderwegs. Nach etwa 1,5 Stunden erreiche ich den Schneebergblick und genieße auf der Bank eine erste kurze Pause (natürlich mit Blick auf den Schneeberg). Von hier geht es weiter entlang des Beethovenwanderwegs und hinein in den Biosphärepark Hoher Lindkogel. Um auf den Hinteren Lindkogel zu gelangen zweige ich nach etwa weiteren 20-30 Minuten hinauf in einen unscheinbaren Weg und lande am Hinteren Lindkogel. Hier genieße ich meine Jause/Abendessen (erneut mit Blick auf den Schneeberg) und die Ruhe.



Vom Hinteren Lindkogel geht es bergab durch dichten und fast unheimlich ruhigen Wald entlang der blauen Markierung Richtung Baden. Kurz darauf komme ich vorbei an einem Haus und lande für einen kurzen Moment auf einer asphaltierten Straße und sehe, dass hier den Bahnhof Baden bereits angeschrieben ist. Bei einem Schranken biege ich links hinauf Richtung Rauheneck und begegne hier (nach dem anfänglichen Spaziergang durch Bad Vöslau) den ersten Menschen. Ich folge dem Weg zur Burgruine, gehe um die Ruine herum und weiter bergab nach Baden. Von der Burgruine zum Bahnhof sind es noch etwa 3 Kilometer zuerst entlang der Weilburgstraße bis zum Josefsplatz und schließlich am Kaiser Franz Josep Ring zum Arthur Schnitzler Park, welcher direkt vorm Bahnhof liegt.







Fazit
Ein ruhiger Feierabend außerhalb von Wien mit gemütlichen Rastplätzen und stillen Waldwegen. Obwohl teile der Tour durch Bad Vöslau und Baden entlang von Straßen führen, war der Abend dennoch sehr entschleunigend. Natürlich kann die Tour zu jeder Tageszeit gemacht werden. Für mich war es sicher nicht die letzte Afterwork-Tour von Bad Vöslau nach Baden.



