Spaziergang zu den Sandsteinhöhlen in Blindenmarkt

Auf Facebook habe ich gelesen: „Leider haben wir keine Taschenlampe mitgenommen und wir haben uns gefürchtet in die bizarre, dunkle Höhle zu gehen“ – dabei waren noch Fotos von Sandsteinhöhlen zu sehen. Dunkle Höhlen sind schon recht üblich, denk ich mir. „Bizarr“ macht mich neugierig!

Fahrt nach Blindenmarkt

Die Fahrt nach Blindenmarkt kann man entweder direkt von Wien aus mit einem Regionalexpress starten, oder mit einem Railjet bis St.Pölten und dann einem Regionalzug bis Blindenmarkt (etwas schneller).

Sandsteinhöhlen

Vom Bahnhof Blindenmarkt gehen wir die Straße direkt nach Norden, bis Prasdorf. Dort nach rechts und gleich wieder nach links um unter der Autobahn in einer großen Unterführung durchzugehen.

Der Blindbach fließt auch durch diese Unterführung durch. An ihm gehen wir entlang, bis die Straße nach rechts schwenkt. Wir gehen dann sogar noch etwas mehr nach rechts – in den Wald hinein. Wir sind nämlich schon da. Ein Stück hinten beginnt es sandig zu werden und als wir näher kommen, sehen wir lauter christliche Symbole und Bilder in die Sandwände geritzt. Jetzt weiß ich, was mit „bizarr“ gemeint ist.

Die Sandsteinhöhlen selber sind nur ganz vorne im Eingangsbereich „verziert“. Weiter hinten ist es stockdunkel und beinahe unberührt.

Manche Decken sind eingestürzt, bei manchen Einbrüchen haben sich neue Ausgänge gebildet. Es ist tiefer und verwinkelter, als ich dachte.

Sandsteinhöhlen Blindenmarkt
Foto: Maximilian Heppner
Sandsteinhöhlen Blindenmarkt
Foto: Maximilian Heppner
Sandsteinhöhlen Blindenmarkt
Foto: Maximilian Heppner

Ist ein „Bahn zur Höhle“-Ausflug und ein Spaziergang für die ganze Familie.
Bizarr? Ja, draußen schon.
Dunkel? Sehr.
Taschenlampe mitnehmen? Unbedingt!

Rückfahrt

Tourdaten

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