Kultur, Genuss und Weitblick auf dem Weg von Göttweig nach Herzogenburg

Bankerl mit Aussicht. Foto: Birgit Reiter

Stift Göttweig ist im westlichen Weinviertel nicht nur weithin zu sehen, sondern auch mit Öffis gut zu erreichen. Und schon öfter dachte ich mir, während ich mit mit der Kremser Bahn unterwegs war, dass die Gegend auch mal erwandert werden sollte.

Bei Nebel geht’s los beim Bahnhof Furth führt ein Steig hinauf zum Stift, das in einer guten halben Stunde erreicht ist.

Einfacher Steig auf den Göttweiger Berg. Foto: Birgit Reiter
Einfacher Steig auf den Göttweiger Berg. Foto: Birgit Reiter

Nach einer Runde durch die beeindruckende Anlage könnte man direkt die Straße runtergehen (Jakobswegmarkierung). Wir steuern aber den Friedhof an und gehen dann auf einem Pfad Richtung Predigtstuhl.

Es gibt hier etliche Pfade, am besten nimmt den, der zu den archäologischen Grabungen der im Jahr 2005 wiederentdeckten St. Georgs-Kirche führt. Von dort aus genießt man einen ungewöhnlichen Blick auf den Stiftsberg.

Das Stift im Nebel. Foto: Birgit Reiter
Das Stift im Nebel. Foto: Birgit Reiter

Über den Bergrücken geht’s runter zur Landstraße, diese queren wir und folgen auf einer Nebenstraße dem Jakobsweg.

Jakobsweg bei Eggendorf. Foto: Birgit Reiter
Jakobsweg bei Eggendorf. Foto: Birgit Reiter

Mittlerweile ist die Sonne rausgekommen und beim Wegkreuz (aus dem 17. Jhdt.) zeigt sich der Herbst von seiner besten Seite.

Umgehendes Kreuz bei Paudorf. Foto: Birgit Reiter
Umgehendes Kreuz bei Paudorf. Foto: Birgit Reiter

Bis zum Gasthaus ‚Zur schönen Aussicht‘ muss man ein kleines Stück die (wenig befahrene) Straße entlanggehen. Hier kann man gut Essen und vom schönen Gastgarten aus in die Landschaft schauen. Für einen Kaffee gibt’s später noch eine Möglichkeit …

Einkehr mit Aussicht. Foto: Birgit Reiter
Einkehr mit Aussicht. Foto: Birgit Reiter

Weiter geht’s bei der Kapelle Maria Ellend vorbei über aussichtsreiche Feldwege nach Walpersdorf.

Das Schlossgelände Walperdorf betritt man durch einen Turmtorbogen, die ehemaligen Wirtschaftsgebäude sind bewohnt, sogar die Bushaltestelle „Walpersdorf Traisen Schloss“ Busstation befindet sich innerhalb des Geländes, Adresse : ‚Im Ponygarten‘ 😉

Im Schloss selbst ist der Garten- und Innengestalter Lederleitner und ein recht nobles Restaurant, untergebracht, wo wir zu Kaffee und Kuchen einkehren.

Bis Herzogenburg sind wir noch eine gute Stunde über Feldwege unterwegs, bevor‘s heimgeht lohnt sich ein Blick in die eindrucksvolle Stiftskirche, Wartezeit auf Bus oder Bahn kann man im netten La Strada überbrücken.

Bankerl mit Aussicht. Foto: Birgit Reiter
Bankerl mit Aussicht. Foto: Birgit Reiter

Fazit

Eine Wanderung, die wohl zu jeder Jahreszeit reizvoll, einfach und abwechslungsreich ist. In der kalten Jahreszeit einige Einkehrmöglichkeiten zum Aufwärmen (Öffnungszeiten vorher checken)

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   5:00 Std Wandern   400 HM   400 HM   17 km   GPX Track

2 Kommentare

  1. Eine nette Wanderung, aber dass Göttweig im Weinviertel liegt, ist mir neu. Die südliche Grenze des Weinviertels ist die Donau.

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