Salfeinssee

Noch ein paar wenige Höhenmeter, dann erhohlen wir uns bei einer Trinkpause neben der Salfeinsalm mit eigenem Hüttenkreuz. Dabei haben wir immer die “Kalkkögel” und den “Hoadl” in unserem Rücken 2. Foto: Thomas Obermair

Ein “Muss” für jeden Sommer in Zentral-Tirol, eine Tour zum malerischen Salfeinssee über Grinzens, Nachbarort des bekannteren Axams mit dem Skigebiet “Axamer Lizum”. Zwar ist gerade Jänner, Sonnenstunden meldet es für heute aber genug, damit Sommergefühle aufkommen können. Leider setzt das dem Schnee aber auch ein bisschen zu, weshalb wir an diesem Tag unsere Felle genauso schützen müssen, wie wir unsere Haut hätten schützen sollen! Unser Fellwachs wollten wir uns dann doch nicht ins Gesicht schmieren.

Verbindungen mit Bahn und Bus von Linz

Wir empfehlen von Linz diese Verbindungen für die Hin- und Rückfahrten zur Tour.

Über die Pfeiltasten kannst du nach rechts und links bis 7 Tage in die Zukunft (und retour) blättern. Zum Live-Fahrplan kommst du über die Links mit den Haltestellennamen. Die alternativen Rückfahrmöglichkeiten sind durch hinauf und hinunter wischen anzuzeigen.

Mi. 30. Nov. 2022

Linz/Donau Hbf
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm

Do. 1. Dez. 2022

Linz/Donau Hbf
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm

Fr. 2. Dez. 2022

Linz/Donau Hbf
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm

Sa. 3. Dez. 2022

 

Am 3.12.2022 wurden keine Verbindungen gefunden.

 

So. 4. Dez. 2022

Linz/Donau Hbf
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm

Mo. 5. Dez. 2022

Linz/Donau Hbf
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm

Di. 6. Dez. 2022

Linz/Donau Hbf
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Grinzens Abzw Kemater Alm
Lizenzhinweise

Mit der Buslinie 4162 gelangt man sehr regelmäßig von Innsbruck nach Grinzens (Endhaltestelle) und zurück, und das in nur einer halben Stunde. Sie deckt in Innsbruck die Haltestellen Hbf, Landesgericht, Finanzamt und alles entlang des “Innrain” ab, zu Stoßzeiten im 15 Minuten-Takt, sonst alle 30 Minuten, auch an Sonntagen. Unser Ziel ist die vorletzte Haltestelle “Grinzens Abzw. Kemater Alm”.

Aufstieg

Von der Haltestelle weg, geht es auf der asphaltierten Straße geradewegs in das “Senderstal” zurück. Wir befinden uns ein Stück über dem Bach, der hier talauswärts läuft, dennoch geht es zuerst gut bergauf, bis wir auf die private Forststraße gelangen, die im Winter als Rodelbahn ab der Kemater Alm genutzt wird. Bis hierhin, bzw. bis zu ausreichend Schnee, müssen wir die Ski tragen (circa 5 Minuten bis zu einem Schranken, dann je nach Schnee). Hat man das geschafft, kann man aber sorgenfrei der Straße folgen! (Den Zustand der Rodelbahn kann man übrigens auch hier im Vorhinein überprüfen)

Liegt ausreichend Schnee, bietet der Sommerweg eine schöne Aufstiegsalternative. Dieser führt bis zum “Figl-Kreuz” durch eher dichten Wald. Der Einstieg befindet sich kurz nach den Häusern auf der rechten Seite und führt am Fußballplatz der Gemeinde vorbei.

Etwas über eine Stunde und ein paar Zerquetschte später, erreicht man einen beschilderten Parkplatz, der hier etwas fehl am Platz wirkt. Im Sommer aber ist er Ausgangspunkt für alle Wanderbegeisterten, die über die Mautstraße ins Tal hinein fahren. Neben dem Parkplatzschild und einem Hinweis, dass Campieren hier verboten ist, finden wir auch Wegweiser, auf denen wir unser Ziel, den Salfeinssee, ebenfalls entdecken. Wir biegen rechts über eine Brücke ab und folgen weiter einem Forstweg.

Die Antoniuskapelle, Knotenpunkt einiger Wege in diesem Wald und ein schöner Platz für eine kurze Rast. Foto: Thomas Obermair
Die Antoniuskapelle, Knotenpunkt einiger Wege in diesem Wald und ein schöner Platz für eine kurze Rast. Foto: Thomas Obermair

Mit der Jahreszeit sind wir uns heute aber wirklich nicht sicher. Während wir mit Skiern weiter auf dem Forstweg aufsteigen, begegnen wir einem Wanderer, der wohl den direkteren, unten größtenteils aperen, Sommerweg gewählt hat. In der dritten Kehre reicht aber endlich auch für uns der Schnee abseits der Straße. Das wurde auch Zeit, denn hier müssen wir rechts hinaus, um über die Salfeinsalm weiter aufzusteigen.

Ab hier nehmen wir bei jedem Schritt an Gewicht zu. Durch die viele Sonne wurde der Schnee schon sehr nass, wodurch er auf den mittlerweile ebenfalls nassen Fellen schnell kleben bleibt und beginnt “aufzustollen”. Wir sehen es zuerst als Krafttraining und kämpfen uns über das sanfte Gras- und Latschengelände zum See empor. Zwischendurch nehmen wir dann aber doch lieber das Fellwachs zur Hand, bevor wir etwa 250 Höhenmeter über der Alm unser Ziel schon erreichen. Sehen können wir den kleinen See allerdings nicht, dafür liegt doch zu viel Schnee auf dem wohl vorhandenen Eisdeckel. Ob uns dieser hält, probieren wir aber lieber nicht aus!

In der flachen Mulde liegt der Salfeinssee. Uns gegenüber der gleichnamige Gipfel (2.000 Meter), markiert durch ein wunderschönes Scheibensignal. Foto: Thomas Obermair
In der flachen Mulde liegt der Salfeinssee. Uns gegenüber der gleichnamige Gipfel (2.000 Meter), markiert durch ein wunderschönes Scheibensignal. Foto: Thomas Obermair
Hier ein Rückblick auf den Ausblick vom Salfeinssee im Sommer 2021. Diese Tour wird bestimmt wiederholt! Foto: Thomas Obermair
Hier ein Rückblick auf den Ausblick vom Salfeinssee im Sommer 2021. Diese Tour wird bestimmt wiederholt! Foto: Thomas Obermair

Abfahrt

Heute wahrlich kein Genuss. Die Abfahrt erfolgt gleich wie der Aufstieg, leider in Süd-Ost Ausrichtung. Vor allem wo hier Bäume etwas dichter stehen, fahren wir sehr zögerlich, ab der Forstraße nehmen wir aber wieder an Geschwindigkeit zu. Bei besseren Verhältnissen kann man das mäßig steile Gelände aber toll nutzen, um schöne Schwünge zu ziehen!

Die Rodelbahn teilt man sich dann oft mit, naja wem sonst, Rodler:innen. Vor allem sollte man auf aufsteigende Gruppen achten! Zwar gibt es nicht viele unübersichtliche Kurven, ein angepasstes Tempo ist aber durchaus angebracht.

Heimreise

Ohne viel Wartezeit und ohne viel Nachdenken steigen wir in den nächsten Bus ein, der uns sicher zurück nach Innsbruck bringt.

Autorentipp

Der Bergrücken bietet sich für eine schöne Überquerung an. Über den Grieskogel (Ski tragen), den Breitschwemmkogel und den Angerbergkopf kann man bis zum Schaflegerkogel gehen. Dieser wird normalerweise oft aus dem Fotschertal begangen, leider ist das aufgrund einer Baustelle nun einige Zeit gesperrt.

Thomas Obermair für Protect Our Winters

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   6:30 Std Skitour   1.100 HM   1.100 HM   16 km   GPX Track

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