Schöne Panoramawanderung über Wiesen und durch Wälder. Besonders als Frühjahrs- oder Herbstwanderung sehr geeignet. Zwei Einkehrmöglichkeiten unterwegs!
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Start in Wagrain
Von Salzburg gelangt man schnell und bequem mit dem Zug nach St. Johann im Pongau, von wo es weiter mit der stündlich verkehrenden Buslinie 530 nach Wagrain geht. Vom Ortszentrum wandert man zunächst ca. einen Kilometer bis zur Feuerwehr, wo der Weg 453 auf das Hochgründeck beginnt. Teils durch Wald und über Wiesen und teils über einen Güterweg gewinnt man rasch an Höhe und kann bereits schöne Ausblicke auf Wagrain und und umliegenden Berge genießen.

Nach einer guten Stunde Gehzeit zweigt bei der Fischlkehre ein Forstweg ab, dem man sehr bequem zur idyllisch gelegenen Lackenkapelle folgt.


Nach einer kleinen Rast bei der Kapelle, geht es gemütlich weiter bis zum Ginausattel (1.379 Meter), von wo der weitere Anstieg etwas steiler in rund einer Stunde durch den Wald bis auf den Gipfel des Hochgründecks (1.827 Meter) führt. Ab Wagrain habe ich bis zum Gipfel rund 3,5 Stunden benötigt.

Überwältigendes Panorama mit Hütte am Gipfel
Die Ausblicke während des Anstiegs haben es bereits erwarten lassen: Das Panorama am Gipfel übertrifft alle Erwartungen: Vom Dachstein über das Tennengebirge und den Hochkönig bis zu den Hohen und Niederen Tauern reicht der Blick. Zu Recht zählt das Hochgründeck zu den schönsten Aussichtsbergen im Salzburger Land.


Vom Gipfelkreuz geht es in wenigen Minuten zur wunderschönen St. Vinzenz Friedenskirche. Diese erst 2004 errichtete Bergkirche besteht ganz aus Holz und ist für Besucher stets geöffnet.


Knapp unterhalb der Kirche liegt das alterwürdige Heinrich-Kiener-Haus (Hochgruendeck – Heinrich-Kiener Haus) und lädt zu einer Einkehr ein. Auch von der Hüttenterrasse lässt sich ein toller Ausblick genießen.


Höhenweg zum Hahnbaum
Nach einer ausgiebigen Hüttenrast mache ich mich auf den gemütlichen Höhenweg vorbei am Mittergündeck und Obergründeck bis zum Hahnbaum, wo ich nach rund zwei Stunden Gehzeit ankomme. Neben dem Berghotel Hahnbaum befindet sich die Vogeihütt’n (Vogeihütt’n am Hahnbaum – Die gemütliche Jausenstation in St. Johann im Pongau), wo wieder eine Einkehrmöglichkeit besteht. Auch hier bietet die Hüttenterrasse einen spektakulären Ausblick auf den Hochkönig und das Tennengebirge bzw. einen Tiefblick auf St. Johann im Pongau.


Abstieg nach St. Johann im Pongau
Nach erfolger Stärkung geht es in einer guten weiteren Stunde ziemlich direkt über Wiesen und durch Wälder hinunter nach St. Johann. Bei der mächtigen Kirche vorbei durchquert man den Ort und auf der anderen Seite der Salzach befindet sich sogleich der Bahnhof, von wo dichte Zugverbindungen zurück nach Salzburg bestehen.


Fazit
Technisch leichte, aber sehr lange Tour durch eine abwechslungreiche Landschaft mit vielen beeindruckenden Ausblicken.




Schöner Beitrag! Kenn das Hochgründeck nur als Radstrecke, als Halbmarathon – Gratulation!