Schneeschuhrunde auf dem Rax-Plateau

Zwischen Ottohaus und Jakobskogel. Foto: Alpenverein Edelweiss

Die Rax ist ein Schneeschuhparadies. Mit der Seilbahn tausend Meter hinauf und je nach Lust und Laune kürzer oder länger auf dem Hochplateau herumstapfen und die Landschaft genießen. Tourenmöglichkeiten gibt es genug, auch Einkehrmöglichkeiten stehen zur Verfügung.

Allerdings sind Wind und Wetter, wenn sie es nicht gut meinen, ernste Widersacher, mit denen nicht zu spaßen ist. Bei Nebel sollte man mit dem Seeweg und eventuell noch mit dem Abstecher zur Höllentalaussicht vorliebnehmen, und von der Route Jakobskogel – Preiner Wand und vom Abstecher von der Seehütte zum Dreimarkstein die Finger lassen. Bei Sonnenschein und Pulverschnee bietet die Hochfläche der Rax aber genau das, was Schneeschuhwandern zur großen Freude macht.

Leider konnten wir innerhalb der nächsten 6 Tage keine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Imst zu dieser Tour für dich finden.

Mit den ÖBB von Wien zum Bahnhof Payerbach-Reichenau (unter Umständen umsteigen in Wr. Neustadt). Weiter mit Bus Linie 341 zur Talstation der Raxseilbahn in Hirschwang.

Talstation Raxseilbahn. Foto: Alpenverein Edelweiss
Talstation Raxseilbahn. Foto: Alpenverein Edelweiss

Über das Ottohaus auf die Preiner Wand und über die Seehütte zurück zur Raxseilbahn

Bergstation Raxseilbahn. Foto: Alpenverein Edelweiss
Bergstation Raxseilbahn. Foto: Alpenverein Edelweiss

Auf meist vom Ratrac gespurtem Weg Richtung Ottohaus die Schlepplifttrasse kreuzend ansteigende Querung zum Gatterlkreuz

Blick vom Gatterlkreuz zum Schneeberg. Foto: Alpenverein Edelweiss
Blick vom Gatterlkreuz zum Schneeberg. Foto: Alpenverein Edelweiss

und den Stangenmarkierungen folgend ebener Übergang nach Südwesten zum Ottohaus (1.642 Meter). Achtung bei Nebel auf die überwechtete Senke östlich der Hütte. Bis hierher sind es circa 45 Minuten.

Vom Ottohaus direkter Anstieg zwischen den Latschenfeldern über einen markanten Schneestreifen zum Jakobskogel (1.736 Meter),

Zwischen Ottohaus und Jakobskogel. Foto: Alpenverein Edelweiss
Zwischen Ottohaus und Jakobskogel. Foto: Alpenverein Edelweiss

und meist die Geländekante entlang aussichtsreicher Übergang über die Hohe Kanzel und den Weißkogel zum großen Gipfelkreuz auf der Preiner Wand (1.783 Meter). Abstieg in nordwestlicher Richtung am Rand der Latschenfelder, nach einer kurzen Gegensteigung runter zu Stangen und diesen links folgend zur Seehütte (1.643 Meter).

Typische Plateaustimmung. Foto: Alpenverein Edelweiss
Typische Plateaustimmung. Foto: Alpenverein Edelweiss

Von der Seehütte auf dem mit Stangen markierten Seeweg sanftwelliger Übergang durch die Latschenfelder des Grünschachers zurück zum Ottohaus und weiter zur Bergstation.

Blick vom Seeweg zu Bärengrube und Scheibwaldhöhe. Foto: Alpenverein Edelweiss
Blick vom Seeweg zu Bärengrube und Scheibwaldhöhe. Foto: Alpenverein Edelweiss

Abstecher zum Dreimarkstein (1.948 Meter)

Von der Seehütte Anstieg in westlicher Richtung anfangs durch Latschenfelder in den weiten Trinksteinsattel (1.850 Meter) und nördlich über den abgeblasenen Rücken (grüne Markierung) auf den nahen Gipfel. Bis hierher dauert es circa eine Stunde.

Abstieg auf selber Strecke zur Seehütte.

Abstecher zur Höllentalaussicht (1.620 Meter)

Beim Ottohaus vom sogenannten Praterstern nach Norden, dann nach Nordwesten einschwenkend lohnender Abstecher (blaue Stangen) zur Höllentalaussicht, mit atemberaubendem Tiefblick von der Plattform ins Große Höllental. Hin und zurück dauert es insgesamt circa eine Stunde.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   4:30 Std Schneeschuh   400 HM   400 HM   12 km   GPX Track

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert