Gratwanderung auf der Rax über den Preinerwandsteig

Seilversicherte Stelle am Preinerwandsteig. Foto: Simon Widy

Es gibt unzählige Möglichkeiten, um auf das Raxplateau zu gelangen. Diesmal habe ich mich für den Preinerwandsteig entschieden, welcher mit ein paar leichten Kletterstellen auf den gleichnamigen Gipfel führt.

Leider konnten wir innerhalb der nächsten 6 Tage keine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Salzburg zu dieser Tour für dich finden.

Die Tour beginnt bei der Bushaltestelle Prein/Rax Abzweigung Griesleiten. Dorthin gelangen wir zuerst mit dem Regionalzug nach Payerbach/Reichenau ab Wiener Neustadt oder Wien und dann in Payerbach mit dem Bus 342 in Richtung Preiner Gscheid.

Aufstieg über den Preinerwandsteig

Anfangs entlang des Griesbaches auf einer Straße, nach dem Parkplatz weiter auf einer Forststraße oder abkürzend durch den Wald bis wir bei einem Wegweiser rechts der Beschilderung Holzknechtsteig/Haidsteig/Preinerwandsteig (grün) folgen.

Los geht's auf der Straße, im Hintergrund der Predigtstuhl, den wir heute links liegen lassen. Foto: Simon Widy
Los geht’s auf der Straße, im Hintergrund der Predigtstuhl, den wir heute links liegen lassen. Foto: Simon Widy

Nach einiger Zeit verlassen wir den Holzknechtsteig und nehmen den rot markierten Preinerwandsteig. Der Steig ist bis zum Gipfel ziemlich gut markiert und mit ein bisschen Aufmerksamkeit findet man den leichtesten Weg durch die Preiner Wand.

Zustieg entlang von Geröllfeldern. Foto: Simon Widy
Zustieg entlang von Geröllfeldern. Foto: Simon Widy

Geröllfelder und einige leichte, meist seilversicherte Kletterstellen (A-B, I-) sind zu bewältigen, stellen aber für geübte, trittsichere Wanderer keine wirkliche Herausforderung dar.

Die hier sichtbare, versicherte Stelle ist vermutlich die
Die hier sichtbare, versicherte Stelle ist vermutlich die „Schlüsselstelle“ des Preinerwandsteigs. Foto: Simon Widy

Gratwanderung

Beim Ausstieg lohnt sich ein kurzer Abstecher nach links zum Preinerwandkreuz, bevor wir in die entgegengesetzte Richtung am Plateau zum Jakobskogel gehen.

Das Preinerwandkreuz. Im Hintergrund links erkennt man bereits den Jakobskogel und den weiteren Wegverlauf. Foto: Simon Widy
Das Preinerwandkreuz. Im Hintergrund links erkennt man bereits den Jakobskogel und den weiteren Wegverlauf. Foto: Simon Widy

Nach dem doch schweißtreibenden Aufstieg kann man nun die Aussicht und den Weg in vollen Zügen genießen.

Das Gipfelkreuz am Jakobskogel. Foto: Simon Widy
Das Gipfelkreuz am Jakobskogel. Foto: Simon Widy

Vom Jakobskogel steigen wir zum Ottohaus ab, wo sich eine Einkehr empfiehlt.

Das Ottohaus. Foto: Simon Widy
Das Ottohaus. Foto: Simon Widy

Abstieg über den Törlweg

Als Abstiegsroute wählen wir den Törlweg.

Durchs
Durchs „Törl“ gehts abwärts…wahrscheinlich mein Favorit unter den Abstiegen vom Raxplateau. Foto: Simon Widy
Falls die Wasservorräte zu Ende gehen, können die Flaschen vor dem letzten Abstieg im Lammel-Brünnl mit frischem Quellwasser befüllt werden. Foto: Simon Widy
Falls die Wasservorräte zu Ende gehen, können die Flaschen vor dem letzten Abstieg im Lammel-Brünnl mit frischem Quellwasser befüllt werden. Foto: Simon Widy

Nach dem Knappenhof bieten sich mehrere Möglichkeiten für die Heimreise, wir steigen heute nach Edlach/Rax ab und nehmen bei der Feuerwehr den Bus 342 zurück nach Payerbach-Reichenau. 

Ansonsten kann man auch nach Hirschwang absteigen (etwas länger) und bei der Busstation Trautenbergstraße mit dem Bus 341 zum Bahnhof Payerbach-Reichenau fahren. Am besten schon vor der Wanderung oder spätestens am Ottohaus den Fahrplan beider Busse nachsehen und die günstigere Busstation wählen (Abstieg vom Ottohaus dauert je nach Tempo ungefähr 2 Stunden!).

Vom Bahnhof Payerbach-Reichenau erfolgt die Heimreise wie die Hinreise.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   6:30 Std Wandern   1.150 HM   1.350 HM   15 km   GPX Track

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