An einem sonnigen, aber recht kühlen und windigen Novembertag entschloss ich mich zu einer Wanderung auf den Hohen Zetz in Begleitung eines weiteren Bahn zum Berg Mitgliedes.
Die Wetterprognose die Tage zuvor war sehr unsicher auf Grund einer prognostizierten Kaltfront, die zog aber zum Glück bereits früher durch.
Wir treffen uns in Graz bei der Bushaltestelle Rosarium und nehmen den Bus 200 nach Weiz Zentrum (natürlich kann man z.B. auch am Jakominiplatz (Gleisdorfer Straße) in den Bus einsteigen).
Bei der Bus- und Zughaltestelle Weiz Zentrum gibt es auch öffentliche Toiletten, was nach einer längeren Busfahrt immer vorteilhaft ist.

Von der Haltstelle schlagen wir den Weg über Pestalozzigasse und Lanschaweg ein und nehmen dann den Aufgang (geschotterter befestigter Weg) zur Weizer Basilika.


Nach einem kurzen Besuch der Basilika folgen wir dem Wanderweg 762 (Pilger-Rundweg-Landscha) bis zur Kreuzung vor dem Schloß Thannhausen (ca. 500 Meter Bergab von der Basilika auf Asphalt).


Hier biegen wir nach Süden ab und folgen dem Pilgerweg entlang des Dörfler Baches.

Nach Oberndorf bei Thannhausen überqueren wir den Dörfler Bach ein letztes Mal und nehmen den Wanderweg 11a Richtung Norden hier beginnt es leicht anzusteigen.


Nach 1,5 Kilometern queren wir die Poniglstraße und erreichen den Ort, der als „DieHand“ bekannt ist. Für die nächsten 1,5 Kilometer folgen wird dem markierten Weg an Gehöften vorbei einmal den Zeilerweg querend bis zum Zetzweg.


Nun verlassen wir den markierten Weg, weil wir zum südlichen Aufstieg auf den Hohen Zetz gelangen wollen. Der Forstweg ist deutlich erkennbar und führt über den Kronesgraben bis zum Fuße des Hohen Zetz.
Der Aufstieg auf den Hohen Zetz ist eineinhalb Kilometer lang und etwa 500 Höhenmeter sind zu überwinden (Schwierigkeitsgrad T2 und im oberen Teil (Zetzwand) T3. Wir genießen die milde Novembersonne im oberen Teil des Steiges und auch jetzt im November erkennt man, dass dieser sonnige Standort sich günstig auf die Vegetation und Biodiversität auswirkt. Im Frühling ist hier ein Blütenmeer zu erwarten.


Wir sind recht flott unterwegs und genießen das Panorama Richtung Süden, nach Weiz und bis ins Raabtal.




Am Gipfel ist es dann doch recht windig und kühl, im Norden erkennt man die Pretul schon schneebedeckt. Nach dem obligatorischen Gipfelkreuzselfie steigen wir ein Stück ab und machen unsere Jausenpause auf einem windgeschützten Bankerl.
Am Beginn des Abstieges nehmen wir nicht den markierten Wanderweg 11, sondern probieren einen etwas westlich gelegenen in den Karten eingezeichneten Steig. Der Steig ist meist erkennbar, bei feuchten Verhältnissen aber nicht zu empfehlen. Zweimal queren wir eine Forststraße bevor wir auf den Wanderweg 10 stoßen (ebenfalls eine Forststraße). Wir nehmen aber dann gleich einen östlich des Wanderweg 10 gelegen Pfad, der unmittelbar wieder zum Wanderweg 11 führt, und gelangen über den Wittgruberhof zum Gschnaidtweg.


Seit dem Gipfelkreuz haben wir 2 Kilometer zurückgelegt. Hier wäre es auch möglich nach Anger abzusteigen, doch wir machen uns auf in Richtung Raas, zunächst auf einem Waldweg westlich vom Gschnaidkogel vorbei, dann ein kurzes Stück auf Asphalt, bevor der Aufstieg auf die Raas beginnt. In der Zwischenzeit sind wir wieder auf dem Wanderweg 10 doch schon kurz nach Beginn des Aufstieges auf die Raas verlassen wir diesen wieder und schlagen den Pfad zum Gipfel ein. Der Aufstieg ist ca. 1,3 Kilometer lang und 200 Höhenmeter sind zu überwinden, deutlich erkennbar, ein kurzes steileres Stück ist auch dabei.


Am Gipfel wartet ein Gipfelkreuz, eine Bank und ein Tisch laden zum Verweilen ein. Aussicht gibt es keine, es befindet sich alles im Wald.
Der Abstieg nach Peesen, wo wir den Bus nehmen werden, ist nicht besonders steil.

Nach 2,2 Kilometern auf einem Pfad erreichen wir Fradenberg bzw. die Fradenbergstraße, die hier auch als Wanderweg 2 (Apfelwanderweg) markiert ist. Für 600 Meter geht es auf Asphalt weiter, bevor nochmals fast bis Peesen ein Waldpfad folgt. In Peesen gibt es auch ein Gasthaus (Gasthaus Hafner), doch uns fehlen nur noch wenige Minuten bis zur Abfahrt des Busses.


Super ich bin aus Graz und möchte auch öfters an diesen Wanderungen ohne Auto teilnehmen. Habe auch kein Auto und wohne im Norden von Graz,
Super! Gerne! Als Mitglied von Bahn zum Berg kannst du an allen Mitgliederwanderungen teilnehmen. Meine Mitgliederwanderungen findest du bereits unter Events, aber wenns vom Wetter her passt, werde ich sicher im Jänner und Februar noch die eine oder andere Wanderung einschieben. LG, Martin