Auf den Spuren der Vulkane: Sinabelkirchner Runde

Über die Wiese bergab in den Wald, in der Ferne die Berge. Foto: Alice Frischherz

Im steirischen Thermen- und Vulkanland gibt es rund 50 markierte Rundwege – die „Spuren der Vulkane“ – die sich auf ungefähr 600 Kilometer Wegen ausstrecken. Ich bin die Sinabelkirchner Runde gegangen, die auf einfachen Wegen über Hügel und durch Wälder führt.

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Sinabelkirchen liegt nur einen Katzensprung von mir entfernt, genau genommen etwa 10 Minuten Busfahrt. An so eine kurze Anreise zum Wandern, könnte ich mich gewöhnen. Von Graz ist es etwas weiter, jedoch ist die Ortschaft durch die Busse 470, X40 und X41 sehr gut an Graz, Gleisdorf und Fürstenfeld angeschlossen.

An der Bushaltestelle Sinabelkirchen Freizeitpark geht’s los und hier sehe ich bereits die ersten gelben kleinen Taferl mit dem Logo „Auf den Spuren der Vulkane“. Beim Gehen stelle ich fest, dass so gut wie jede Abzweigung sehr gut markiert ist, nur einmal bin ich unsicher – später mehr dazu.
Ich gehe links vom Billa bis zu einer Brücke, auf welcher ich ein Bächlein quere.

Bushaltestelle Sinabelkirchen Freizeitpark. Foto: Alice Frischherz
Bushaltestelle Sinabelkirchen Freizeitpark. Foto: Alice Frischherz
Nach dem Gewerbegebiet geht es in den ersten Wald hinein. Foto: Alice Frischherz
Nach dem Gewerbegebiet geht es in den ersten Wald hinein. Foto: Alice Frischherz

Dann geht’s links einen Begleitweg entlang, der mich durch den Gewerbepark führt. Ich nähere mich der Autobahn und komme (den Schildern folgend) zu einer Unterführung. Danach geht es ordentlich bergauf, auf einem Trampelpfad in Richtung Wald. Nach dem kurzen Wäldchen komme ich wieder zu einer befestigten Straße und ein paar Häusern. Vorbei an einer Schafweide geht es weiterhin bergauf, nach einer Kurve bin ich an der Kuppe und folge dem Weg bergab. Vorbei an Feldern und Bauernhöfen geht es nach erneutem Abbiegen wieder in einen Wald hinein. Seit ich losgegangen bin, sind mir erst ein paar vereinzelte Autos auf der Straße begegnet, andere Fußgänger werde ich auch später nicht treffen. Im Wald steigt der Weg wieder ordentlich an, trotz winterlicher Temperaturen ist mir beim Gehen alles andere als kalt.

Durch den Laubwald. Foto: Alice Frischherz
Durch den Laubwald. Foto: Alice Frischherz
Hügelig. Foto: Alice Frischherz
Hügelig. Foto: Alice Frischherz
In der Ferne: der Masenberg. Foto: Alice Frischherz
In der Ferne: der Masenberg. Foto: Alice Frischherz

Der Weg verläuft abwechselnd durch Wald und Wiesen bzw. Felder. Im nächsten Waldstück ist es besonders schön – ich habe wieder unbefestigten Untergrund unter den Füßen. Nach ein paar Häusern komme ich zur Wegkreuzung Minigreith, wo ein Kreuz steht.

Kreuz Minigreith. Foto: Alice Frischherz
Kreuz Minigreith. Foto: Alice Frischherz
Meistens sehr gut beschildert. Foto: Alice Frischherz
Meistens sehr gut beschildert. Foto: Alice Frischherz

Dort biege ich rechts in den Wald ein, auch der weitere Weg ist mit einem Taferl gekennzeichnet und einige der Bäume sind markiert. Es geht durch einen schönen Hohlweg, der sich bergab schlängelt. Durch das Laub ist der Weg nicht immer gut zu erkennen, aber meine Wanderapp zeigt mir zusätzlich die richtige Richtung. Am Ende des Weges biege ich rechts ab, komme auf eine unscheinbare Brücke und biege wieder rechts ab. Da diesmal keine gelben Taferl angebracht sind, bin ich unsicher ob ich richtig bin, aber laut App hätte es keine Abzweigung gegeben. Ich gehe weiter, komme wieder zu Häusern und folge der nächsten Straße nach links weil ich meine Routenführung in diese Richtung weist – wieder kein Taferl. Nachdem ich der Straße in etwa einen Kilometer gefolgt bin, sehe ich die nächsten Taferl – also war ich doch richtig! 😉

Hohlweg. Foto: Alice Frischherz
Hohlweg. Foto: Alice Frischherz
Auf dem richtigen Weg. Foto: Alice Frischherz
Auf dem richtigen Weg. Foto: Alice Frischherz

Es geht an einem Fischteich vorbei und dann kommt es zur letzten wesentlichen Steigung. Auf einem Wiesenweg bergauf und an ein paar Häusern und einem großen Wildgehege vorbei, gelange ich nochmals zu einer Straße. Dann geht es beim nächsten Wegweiser links über eine Wiese bergab und in den nächsten Wald hinein.

Über die Wiese bergab in den Wald, in der Ferne die Berge. Foto: Alice Frischherz
Über die Wiese bergab in den Wald, in der Ferne die Berge. Foto: Alice Frischherz
Am Waldrand entlang. Foto: Alice Frischherz
Am Waldrand entlang. Foto: Alice Frischherz

Dem Weg folgend komme ich zu Feldern und nähere mich wieder der Autobahn. Ich biege links ab, gehe parallel zur Autobahn und durch die Unterführung durch. Auf der anderen Seite entscheide ich mich den Weg nach links nach Untergroßau zur nächsten Bushaltestelle ‚Untergroßau Ort/Bundesstraße‘ zu wählen. Alternativ geht es auch noch gerade weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung Sinabelkirchen Freizeitpark zurück. Wer am Wochenende unterwegs ist, der hat bei beiden Haltestellen dieselben Busverbindungen. Unter der Woche gibt es in Sinabelkirchen zusätzlich den Expressbus X41.

Abzweigung nach Untergroßau. Foto: Alice Frischherz
Abzweigung nach Untergroßau. Foto: Alice Frischherz
Bushaltestelle Untergroßau. Foto: Alice Frischherz
Bushaltestelle Untergroßau. Foto: Alice Frischherz

Fazit

Die Wanderung beginnt beim Gewerbegebiet in der Nähe der Autobahn – dass man so schnell weg vom Verkehrslärm ist und sich in schönen Laubwäldern befinden wird, dachte ich zu Beginn der Wanderung nicht. Es ist keine besonders anspruchsvolle Wanderung, die ganzjährig gut möglich ist. Unterwegs sind mir keine Einkehrmöglichkeiten aufgefallen. Beim Freizeitzentrum in Sinabelkirchen gibt es neben dem Badesee – den man beim Wandern im Sommer natürlich auch noch Aufsuchen könnte – auch einen Gastronomiebetrieb.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   3:00 Std Wandern   250 HM   225 HM   11 km   GPX Track

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