Eine wunderbare 2 Tagestour zu einen der höchsten Almen zwischen Ötztaler Alpen und Texelgruppe, als Überquerung optimal mit den Öffis zu machen.
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Bahn zum Berg zeigt dir jetzt die Anreise zu den Öffi-Touren direkt von deinem Startort (daheim) sowie die Heimreise nach der Tour. Du kannst nun auch frühere oder spätere Verbindungen auswählen. Bitte beachte dabei die empfohlene Tourdauer.
Info: Die Vorabprüfung hat nur für folgende Tage: Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag passende Hin- und Rückfahrtverbindungen gefunden.
Von Katharinaberg über die Eishöfe und die Stettiner Hütte zur Lazinser Alm nach Pfelders
Von Meran geht es mit dem Bus 261 Richtung Kurzras ins Schnalstal bis zur Haltestelle „Abzweigung Katharinaberg“, von dort bergauf bis zur Ortschaft Katharinaberg entlang der Straße vorbei an extrem steil bewirtschafteten Wiesen.
Vom Schnalstal steigen wir auf zur Fraktion Katharinaberg auf 1.245 Meter und passieren diese wunderschönen alten Höfe. Foto: Michael BockhorniBlick zurück auf Katharinaberg, gut erkennbar wie es auf dem ehemaligen Gletscherboden „thront“ in den sich später der Schnalsbach eingegraben hat. Foto: Michael Bockhorni
Teilweise sind noch die Drahtseile zu sehen, an denen die Bauernsleute sich bei der Arbeit sichern bzw. früher gesichert haben. Vom Dorf geht es ein Stück steil bergauf, dann den Hang entlang über den Montferterbach. Der Weg schwenkt dann Richtung Norden und geht ziemlich ins Pfossental, vorbei am Nassreidhof durch den Vorderkaser zum Gasthof Jägerrast wo es rechts weiter hoch den Pfossenbach entlang geht.
Ein schmaler Hängesteg über den Pfossenbach im Vorderkaser. Foto: Michael Bockhorni
Linker Hand die Ötztaler Alpen, hinter denen schon die österreichische Grenze liegt. Vorbei an der urigen Mitterkaser Alm zur Rableid Alm mit eigener Käserei und Zimmern (2004 m) und gleich danach der Eishof (2.076 Meter).
Die urige Alm Mitterkaser am Eingang zum Almgebiet im Pfossental links im Bild die Ötztaler Alpen. Foto: Michael BockhorniDer Eishof war einer der ersten Stützpunkte für den beginnenden Bergtourismus in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Foto: Michael Bockhorni
Seit 1290 urkundlich erwähnt war er bis 1897 die höchstgelegene Dauersiedlung in den Ostalpen. Hier haben wir uns ein Zimmer reserviert und ruhen uns von der herrlichen Wanderung aus und stärken uns bei einem ausgezeichneten Abendessen. Am nächsten Tag geht es noch einmal ein wenig bergauf zum höchsten Punkt der Tour mit dem Eisjöchl auf 2.895 Meter.
Ein letztes Stück bergauf geht es entlang des Ursprungs des Pfossenbachs mit Blick aufs Eisjöchl. Foto: Michael BockhorniBegegnung mit einigen „Wegelageren“. Foto: Michael BockhorniLi.: Beim Eisjöchl; Re.: Michael am Eisjöchl vor der Stettinerhütte (2011 vor der Teilzerstörung durch eine Lawine). Fotos: Michael Bockhorni
Gleich daneben thront unterhalb der Hochwilde die Stettiner Hütte, welche 2014 durch eine Lawine zur Hälfte zerstört wurde und seit 2022 wieder eröffnet. Bergab geht es über eine ehemalige Militärstraße in vielen Kehren zur Lazinser Alm (1.882 Meter) mit herrlichem Panorama und nach einer Rast nach Pfelders und steigt in den Bus 240, je nach Kondition kann man auch noch bis Moos im Passeier weiter gehen.
Blick nach Osten, im Hintergrund der Kirchturm der Dorfkirche von Pfelders. Foto: Michael BockhorniDie alte Militärstraße vom Eisjöchl auf den Lazinser Almboden. Foto: Michael Bockhorni
Tourdaten
Die Route in Zahlen: 2 Tage Wandern 2.000 HM 1.400 HM 30 km GPX Track
Erreichbarkeit: Diese Tour kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln z.B. von Bozen, Lienz, Meran, Rosenheim oder Zürich erreicht werden.
Michael hat 15 Jahre in Südtirol gelebt und fast alle Touren mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht. Das Angebot in Südtirol ist super, geht in jedes Tal und ist mit dem Südtirolpass auch sehr günstig. In seiner Wanderbiographie finden sich auch der slowenische Weitwanderweg sowie diverse Klettersteige. Michael ist gern gemeinsam, aber auch alleine unterwegs.