Stamperl, Berg und Spitz

Diese Wanderung beginnt direkt bei der Mühlkreisbahnstation „Dürnberg“ und führt entlang des Stamperlwegs auf den Hohen Dürnberg. Ferner gehts weiter zum Koglerauer Spitz. Via Pöstlingberg marschiert man zurück nach Urfahr.

Anreise

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Michi plant zu seinem Geburtstag eine kleine Wandertour zu unternehmen. Unter normalen Umständen würden wir uns als Freunde der gediegenen Wirtshaus-Gastlichkeit eher in einem Lokal treffen. Heuer ist aber – so wie letztes Jahr auch schon – alles anders. Wir treffen uns also ausnahmsweise wieder mal „in echt“ (und nicht im Videochat, wie noch anno 2020…) am Bahnhof in Urfahr und steigen gleich in die Mühlkreisbahn.

Nach einer schönen, kurzen Fahrt – circa 15 Minuten entlang der Donau – erreichen wir die Bahnstation „Dürnberg“ (Achtung: Bedarfshalt. Knopferl drücken nicht vergessen!). Getreuen LeserInnen wird dieser Stopp bereits bekannt vorkommen, war er doch bereits Ausgangspunkt für eine ähnliche Tour, die uns ins Bleicherbachtal geführt hat.

„Stamperl-Berg-Spitz-Tour“

Am Ausgangspunkt vis-à-vis der Bahnhaltestelle kann man sich gut an der gelben Beschilderung orientieren. Wir tauchen bei der Unterführung ab, steigen aber gleich wieder bei den Stufen rechts hinauf und bekommen einen außergewöhnlichen Blick in den Tunnel Ottensheim präsentiert.

Weiter entlang des Schröcklingergrabens und durch den Wald gewinnt man ziemlich schnell an Höhe. Heißt: Es geht halbwegs steil los. Aber dann: erster Panoramablick auf Markt und Schloss Ottensheim, Donaukraftwerk, Eferdinger Becken, etc.

Obligatorisches Kuh-Foto Nr. 1. Foto: Stefan Hochhold
Obligatorisches Kuh-Foto Nr. 1. Foto: Stefan Hochhold

Unser Interesse liegt nicht vordergründig am Stamperlweg, sondern an Teilen davon. Also an den Stamperln Schnaps, die – nomen est omen – angeblich hier ausgeschenkt werden würden. Deshalb halten wir bei den Bauernhöfen Ausschau nach potentiellen Ab-Hof-Verkäufen für einen kleinen Geburtstags-Umtrunk. Die ersten Gehöfte haben zwar viel zu bieten, meist aber ausschließlich Tierisches fürs Auge.

Ansitzeinrichtung direkt am Hof? (Siehe Bild links) –> Home-Office für Jäger scheint problemlos möglich. Foto: Stefan Hochhold
Ansitzeinrichtung direkt am Hof? (Siehe Bild links) –> Home-Office für Jäger scheint problemlos möglich. Foto: Stefan Hochhold
Die Aussichten werden immer besser. Etwa hier beim „Nachfahrer“. Da könnte man eventuell auch Glück haben mit Schnaps, Liköre oder Jause. Foto: Stefan Hochhold
Die Aussichten werden immer besser. Etwa hier beim „Nachfahrer“. Da könnte man eventuell auch Glück haben mit Schnaps, Liköre oder Jause. Foto: Stefan Hochhold

Nach Ein- und Ausblicken beim „Nachfahrer“ ziehen wir weiter durch eine Senke (inklusive kleiner Umleitung) und steuern den Hohen (!) Dürnberg an. Diese Erhebung ist auf 594 Metern gelegen und ist zur Zeit nach Holzarbeiten ziemlich gelichtet.

Danach verlassen wir den Stamperlweg und steigen in Richtung Koglerauer Spitz hoch. Über Güterwege und Wanderpfade wandert man – vorbei beim Köglerhof vorbei – zum Gipfelkreuz in der Koglerau empor.

Blick zurück auf den „Hohen Dürnberg“. Foto: Stefan Hochhold
Blick zurück auf den „Hohen Dürnberg“. Foto: Stefan Hochhold

Wie schon bei unserer letzten gemeinsamen Tour auf den Pfenningberg, wird auch heute das Wetter immer besser. Dies beschert uns ein phantastisches Panorama bei guter Sicht.

Weihnachten? Wir feiern durch! Foto: Stefan Hochhold
Weihnachten? Wir feiern durch! Foto: Stefan Hochhold
Blick ins Alpenvorland bei Großamberg. Foto: Stefan Hochhold
Blick ins Alpenvorland bei Großamberg. Foto: Stefan Hochhold

Nach dem Abstieg über Großamberg peilen wir das nächste Etappenziel, den Pöstlingberg, an. Nachdem uns bei unserer letzten Wanderung die Variante durch den Wald (via Kirchensteigbründl) recht lange vorgekommen ist, gehen wir diesesmal den weniger attraktiven, aber (vermeintlich) kürzeren Weg* entlang der Hohe Straße.

*Info: Die Distanz ist beinahe gleich. Jedoch sind bei der „Hammerbach-Wald-Variante“ circa 60 Höhenmeter mehr zu beschreiten.

Nach einer Rast an der Mayrwiesen mit Gleitschirmflieger und Blechweckerl-Verzehr, kehren wir über das Petrinum zurück zum Mühlkreisbahnhof. Von hier aus kommt man mit diversen Buslinien voran oder kann mit der Straßenbahn-Linie 3 oder 4 zum Beispiel zum Hauptbahnhof fahren.

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Nostalgie am Mühlkreisbahnhof Urfahr: Seit Jahrzehnten weitgehend unveränderte Infrastruktur. Foto: Stefan Hochhold
Nostalgie am Mühlkreisbahnhof Urfahr: Seit Jahrzehnten weitgehend unveränderte Infrastruktur. Foto: Stefan Hochhold

Wir blicken auf eine etwas andere Geburtstagsfeier mit viel Bewegung zurück und denken uns: Sowas müssen wir bald wieder unternehmen! Der nächste Geburtstag kommt bestimmt … 🙂

Tourdaten

Die Route in Zahlen: Gehzeit 4h  530HM  530HM  14.5km  GPX Track