Auf die Örgenbauernalm

…oder wenn aus Wandern Eierschwammerl suchen wird. Von der Bushaltestelle „Harham Ort“ auf die Örgenbauernalm (1330m), immer wieder in den Wald hinein und durch die Ortschaft Kehlbach zurück nach Saalfelden zum Bahnhof.

Nein, wir verraten euch keine Plätze, der genaue GPS Track auf der Uhr bleibt ein streng gehütetes Geheimnis. Hier wird nur der Wanderweg beschrieben. Wenn man aber Zeit hat, die Augen offen hält und weiß, wo man suchen muss, dann wird man wohl schnell zumindest ein paar Eierschwammerl finden.  Es ist ja auch nicht so, dass Eierschwammerl so schwer zu finden wären. 

Markus

Die Schwierigkeit des beschriebenen Wanderweges ist „rot“ beschrieben, allerdings sollte man abseits der Wege besser immer aufpassen, wohin man geht und / oder tritt. Sonst wird das Schwammerlsuchen ganz schnell ganz unlustig. 

Aufstiegsweg oberhalb der Forststraße. Foto Alpenverein Saalfelden 
Aufstiegsweg oberhalb der Forststraße. Foto Alpenverein Saalfelden 

Die Wanderung beginnt an der Bushaltestelle „Harham Ort“ und führt, parallel der Landesstraße zuerst  Richtung Süden, bis zur Abzweigung Örgenbauernalm und dann in wenigen Minuten zum Wanderparkplatz. 

Leider konnten wir innerhalb der nächsten 6 Tage keine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Mürzzuschlag zu dieser Tour für dich finden.

Aufstieg zur Örgenbaueralm

Wer zu Beginn genau schaut, erkennt rechts oberhalb der Forststraße einen weitaus schöneren Wanderweg. Leider ist dieser nicht im Tourenplaner des Alpenvereins ersichtlich.

Der Weg kreuzt daraufhin immer wieder die Forststraße, die gleichzeitig eine der beliebtesten Mountainbike-Touren der Region ist. 

Ab der „Kehre 5“ folgt man für eine Zeit lang der Forststraße bzw. der Mountainbikestrecke, bis sich der Weg beim nächsten Wanderschild neuerlich teilt und rechter Hand über einen Wanderweg in den Wald führt.

Am Almboden unterhalb der Örgenbauernalm. Foto Alpenverein Saalfelden
Am Almboden unterhalb der Örgenbauernalm. Foto Alpenverein Saalfelden

Durch den Wald gelangt man in weiterer Folge auf den Almboden und schlussendlich zum heutigen Ziel, der Örgenbauernalm. Bereits entlang des Aufstiegsweges erkennt man im Süden, das Nordufer des Zeller Sees und dahinterliegend, so manchen nicht mehr ganz so schneebedeckten Gipfel der Hohen Tauern.

Die bewirtschaftete Örgenbauernalm. Foto Alpenverein Saalfelden
Die bewirtschaftete Örgenbauernalm. Foto Alpenverein Saalfelden

Abstieg über Kehlbach

Oberhalb der bewirtschafteten Örgenbauernalm mündet der Weg wiederum in die Forststraße, der wir noch kurz bergauf entlang wandern, bevor wir der Beschilderung Richtung Ortschaft Kehlbach wieder hinunter, nach Saalfelden folgen. 

Der Abstiegsweg gibt immer wieder wunderschöne Ausblicke in das breite Saalfeldener Becken, sowie den Gebirgskämmen des Steinernen Meeres und Hochkönigs preis.

Saalfeldener Becken und Steinernes Meer. Foto Alpenverein Saalfelden
Saalfeldener Becken und Steinernes Meer. Foto Alpenverein Saalfelden

Großteils wird über Forststraßen hinabgewandert, bis man unten im Talboden, die Landesstraße erreicht. 

Hier hat man dann die Möglichkeit, an diversen Bushaltestellen des City- bzw. Regionalbusses in den Nahverkehr einzusteigen. Wir gehen heute durch den Westen der Stadt bis zum Bahnhof weiter.

Daheim angekommen, wird aus der Ausbeute (wie immer, viel zu wenig) Eierschwammerlgulasch gekocht.

Die Ausbeute. Foto Alpenverein Saalfelden
Die Ausbeute. Foto Alpenverein Saalfelden

Die Erkenntnis zum Tag: 

Sogar Eierschwammerl suchen kann man mit dem öffentlichen Verkehr.

Schwierigkeit: rot

Dauer: ca. 3h 30min (ohne Pausen)

Aufstieg: 551m

Abstieg: 616m

Zeitangaben und Höhenmeter ohne Schwammerlsuchen.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   4:30 Std Wandern   550 HM   650 HM   12 km   GPX Track

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