Winterwanderung von Gleinstätten über St. Georgen am Lukowisch nach Dietmannsdorf

Die dritte Winterwanderung in die Südsteiermark führte mich zur Filialkirche St. Georgen am Lukowisch. Die Idee zu dieser Wanderung entstand wieder beim Sortieren meiner alten Ansichtskarten für meinen Webshop. Es sollte doch möglich sein einen Besuch des idyllischen Kirchleins mit einer Wanderung zu verbinden. Gedacht, getan die Wanderung war übers Tourenportal schnell geplant und das passende Wetter stellte sich auch ein. Abgesehen davon, dass es in der Nacht in Graz noch etwas Eisregen gab, was den Weg zum Bahnhof etwas erschwerte.

Diese Wanderung werde ich auch bald wieder für die Naturfreunde Graz anbieten. Diesmal war ich auch nicht allein unterwegs, sondern mit einer Wanderführerin der Naturfreunde Graz.

Wir steigen in Graz am Hauptbahnhof in die S 6 nach Wettmanstätten ein. Die S6 hat wieder mal Verspätung, aber der 750 Bus nach Gleinstätten wartet zum Glück die doch lange Verspätung von fast 20 Minuten ab. Sonst hätten wir uns eine andere Wanderung ausdenken müssen.

In Gleinstätten steigen wir aus bei wirklich winterlichen Bedingungen.

Bushaltestelle Gleinstätten Ort. Foto: Martin Winter
Bushaltestelle Gleinstätten Ort. Foto: Martin Winter

Die Asphaltfahrbahnen sind schnee bzw. eisbedeckt. In der Nacht dürften Graupelschauer niedergegangen sein, aber zum Gluck kein Eisregen. Es ist noch neblig. Die Grödeln montieren wir unmittelbar nach Verlassen des Busses. Bevor wir mit der Wanderung beginnen besuchen wir die Pfarrkirche.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Gleinstätten steht auch ein öffentliches WC zur Verfügung.

Dann gehen wir den Kirchenweg etwas zurück und biegen nach Süden in den Johannisstegweg ein und gelangen über den Reinbach zur Alten Sulm. Auf dem Wehrweg geht es nun längere Zeit an der Alten Sulm entlang. Durch den Bodennebel deutet sich schon die Sonne an.

Schnee liegt hier wiederum Einiges. Dann erreichen wir eine Brücke, überqueren die Alte Sulm und folgen dem Haslachweg bis zu einem Bildstock bzw. einer Kapelle.

Bildstock Kapelle Haslach. Foto: Martin Winter
Bildstock Kapelle Haslach. Foto: Martin Winter

Jetzt biegen wir nach Westen ab und schon bald beginnt der Aufstieg zur Kirche. Zunächst über eine Wiese und am Waldrand entlang auf einem Forstweg, dann auf einem Pfad durch den Wald. Der Aufstieg ist nicht sonderlich lang mit 1,2 Kilometern und die Steigung hält sich in Grenzen. Nur der Schnee erschwert etwas den Aufstieg.

Oben angelangt hat sich der Nebel endgültig verzogen und Tauwetter hat eingesetzt, wir müssen etwas Acht geben, dass uns der vom Kirchendach herabfallende Schnee nicht erwischt, während wir die schöne Aussicht genießen.

Danach nehmen wir die Treppen hinunter zum Gastwirt, biegen aber vom Untergreithweg gleich in den Kremser Keller Fußweg ab, an dem man noch Häuser bewundern kann, die es sonst nur mehr im Stübinger Freilichtmuseum gibt.

Bald stoßen wir wieder auf die Straße, zweigen aber wiederum für 500 Meter in einen Waldpfad ab.

Waldpfad. Foto: Martin Winter
Waldpfad. Foto: Martin Winter

Danach geht es 800 Meter auf dem Prarathereggweg entlang.

Panorama. Foto: Martin Winter
Panorama. Foto: Martin Winter

Weiter folgen wir dem markierten Weg allerdings nicht, sondern biegen nach Norden ab auf einem schönen Waldweg hinunter nach Rainmühle. Jetzt geht es nach Westen wieder an der Sulm entlang bis nach Gasselsdorf.

Im Wartehäusl der dortigen Busstation holen wir unsere Jausenpause bei strahlendem Sonnenschein nach. Zum Bahnhof Dietmannsdorf brauch es dann doch noch etwas länger als gedacht, übers Gasselsdorfer Elektrizitätswerk und Dietmannsdorf, weswegen wir den früheren Zug verpassen, was aber bei dem heute recht warmen Wetter nicht so schlimm ist.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   3:30 Std Wandern   150 HM   125 HM   11.5 km   GPX Track

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