Über den Klapotetzweg durch Weinberge, Wälder und Dörfer der Südsteiermark
Diese außergewöhnliche Überschreitung verbindet die beiden Weinbauorte Arnfels und Großklein über Teile des bekannten Klapotetzweges. Die Strecke führt abwechslungsreich durch Weingärten, Wälder und kleine Ortschaften, vorbei an Buschenschänken, Weingütern und idyllischen Aussichtspunkten.
Die Route ist ideal für eine gemütliche Halbtagestour und für die öffentliche Anreise zugeschnitten.
Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle Arnfels Postamt. Von dort geht es entlang der Hauptstraße kurz Richtung Süden, bevor man hinter der Kirche links abbiegt und den markierten Wanderweg Richtung Klapotetzweg nimmt.

Bereits nach wenigen Minuten hat man den Ort verlassen und steigt in mystischen Wäldern zwischen Tiergehegen auf die sanften Hügel zum Schloss Arnfels hinauf.
Der Weg folgt teilweise dem Klapotetzweg und bietet herrliche Blicke auf das Sausaler Hügelland.

Ursprünglich wurde der Klapotetz zum Vertreiben der Vögel aus dem Weingarten genutzt, heute ist er vielmehr Symbol für die Weinbautradition in der Steiermark. Er besteht aus mindestens fünf verschiedenen Holzarten, klappert von Jakobi (25. Juli) bis Martini (11. November) und ist eine Holzkonstruktion mit sechs oder mehr Flügeln und einem Buschen, um sich ideal nach dem Wind auszurichten. Hier verwendet man den Begriff „Klapotetz“. Dieser leitet sich vom slowenischen „klopotati“ = klappern und „klopotec“ = Klapotetz ab.
Vorbei an traditionellen Buschenschanken wie dem Klapotetzhof Silberschneider, dem Weinhof Zitz, dem Weingut Sternat, dem Panoramaweinhof Strablegg – Leitner und der Buschenschank Skringer-Ranz, führt der Pfad in stetigem Auf und Ab über Weingartenwege und schattige Waldstücke. Diese Betriebe liegen teils direkt am Weg bieten hervorragende südsteirische Weine sowie regionale “Brettljausn’ ”.

An besonders klaren Tagen reicht der Blick bis zur Koralpe und zu den Windrädern in der Weststeiermark. Am Wegesrand laden zahlreiche Rastbankerl mit Blick auf die sanften Weinhänge zum Verweilen und Aussicht genießen ein.


Danach führt der Weg abwärts Richtung Großklein, wo man über kleine Güterwege und Weingärten den Talboden des Saggautals erreicht.


Am letzten Abschnitt des Abstiegs, kurz bevor man den Friedhof, die Kirche und den Ort Großklein erreicht, passiert man ein längeres Waldstück.
Ziel der Tour ist die Bushaltestelle beim Gasthof Maier. Im Ort gäbe es auch noch zahlreiche Einkehrmöglichkeiten für eine Stärkung nach der Tour.





