In nur 17 Minuten fahren wir, meine Tochter und ich, komfortabel mit der S-Bahn von Klagenfurt nach Töschling. Bei traumhaftem Herbstwetter überqueren wir zuerst die Bundesstraße, unterqueren die A2 und sind nach wenigen Minuten im Wald.

Wir passieren die beiden Streusiedlungen Tibitsch und Hasendorf. Vorbei an einem pittoresken Karpfenteich geht der Weg wieder durch den Wald, bevor wir St. Martin am Techelsberg erreichen.

Wir durchqueren den Ort über die Hauptstraße, vorbei am neuen Gemeindeamt und an der gotischen Chorturmkirche gelangen wir zum Friedhof am Nordende des Dorfes.
Wir durchschreiten den Friedhof und wandern Richtung Arndorf. Bald schon verlassen wir den asphaltierten Weg und biegen rechts auf einen Karrenweg ab. Der Weg wird bald zum Steig und nach einem kurzen Waldstück erreichen wir Töpriach. Bald gelangen wir wieder in den Wald und wandern auf einem gut markierten Wanderweg nordwärts. In einigen Kehren, aber nie sehr steil, führt uns der Weg direkt auf das Gipfelplateau des Hohen Gallin (1.046 Meter).


Wir pausieren ausgiebig und stärken uns mit frischen Wallnüssen, die wir unter einem alten Nussbaum am Wegrand gesammelt haben. In der Herbstsonne ist es herrlich warm und die Aussicht auf den Wörthersee und die Karawanken ist sensationell.

Nach einer guten Stunde schultern wir wieder unseren Rucksack und setzen unseren Weg fort. Über einen gut markierten Steig und später über breite Forstwege geht es nun immer sanft abwärts. Nach einer knappen Stunde verlassen wir den Wald und erreichen das Schloss Gradisch.

Von hier ist es nicht mehr weit nach Oberglan, wo es die erste Möglichkeit gibt, mittels Bus wieder nach Klagenfurt zu gelangen. Wir ignorieren diese Möglichkeit und wandern am Gehsteig der verkehrsarmen Straße weiter bis in die Bezirkshauptstadt Feldkirchen. Dort bleibt uns gerade noch Zeit für einen Kaffee im Bahnhofscafe, bevor wir mit dem Bus zurück nach Klagenfurt fahren.




