Drachenhöhle Mixnitz

Von Graz fährt man 30 Minuten zum Bahnhof Mixnitz. Von dort Wanderung zur Drachenhöhle & Gipfel des Röthelsteins. Steinbocksichtungen sind wahrscheinlich!

Anreise

Hinweis: Ich habe diese Tour 2017 mit meinem Sohn von Wien aus unternommen. Von Graz aus ist man aber deutlich schneller: Schon in einer halben Stunde ist man vom Grazer Hauptbahnhof in Mixnitz!

Vom Bahnhofsvorplatz in Mixnitz gehen wir nach rechts Richtung Bärenschützklamm.

Drachenhöhle

Bei der Abzweigung zur Bärenschützklamm gehen wir einfach gerade weiter. Kurz nach dem Heubergstüberl zweigt der Weg zur Drachenhöhle ab. Die Markierungen sind nicht zu übersehen.

Zu Beginn führt der Weg noch recht beschaulich durch den Wald.
Zu Beginn führt der Weg noch recht beschaulich durch den Wald.
Der obere Teil wird und bleibt dann steil. Der Weg ist teilweise mit Stahlketten versichert.
Der obere Teil wird und bleibt dann steil. Der Weg ist teilweise mit Stahlketten versichert.
Eingang zur Drachenhöhle Mixnitz
Eingang zur Drachenhöhle Mixnitz

In der Zeit vom 15. Mai bis Ende Oktober darf die Höhle mit Führung besichtigt werden. Die Anmeldung erfolgt unter +436505066166 im Heubergstüberl (Anmeldung Drachenhöhle).

Ich habe die Höhle sehr beeindruckend gefunden!

Drachenhöhle
Foto: Martin Heppner

Kommentar vom Sohn (10J)

Ich habe meinen Zehnjährigen gebeten die Wanderung aus seiner Sicht zu beschreiben. Die Aufgabe, die ich ihm gestellt habe war, dass andere Kinder anhand seiner Beschreibung entscheiden können, ob sie diese Wanderung mitgehen wollen oder nicht.

Wenn ich seinen Text so lese, hat er nur den Teil bis zur Höhle bewusst wahrgenommen.

Die Zugfahrt … war eigentlich ganz bequem.

Zufälligerweise habe ich erst vor kurzem in der Schule die Sage vom Drachen aus Mixnitz gelesen: Drachentöter von Mixnitz

Der Aufstieg zur Drachenhöhle von Mixnitz mit der Route 1 war am Anfang eher weniger zerklüftet. Zum Ende hin wurde es immer steiniger.

Während des Aufstieges haben wir zwei Pfauenaugen, fünf junge Steinböcke und einen recht großen Regenwurm gesehen.

Der Aufstieg hat 1:30h gedauert.

In der Drachenhöhle kann man auf jeden Fall keine Platzangst bekommen. In der Höhle ist es vorne eher trocken. Weiter drinnen, wo es hinunter tropft und keine Sonne hinkommt, ist es leicht matschig und dunkel. Ich empfehle Stirnlampen. Wenn man bis zum Gitter hinten geht, kann man die Fledermäuse „quieken“ hören, wenn man das so sagen kann.

Beim Abstieg nach Mixnitz haben wir die gleiche Route wie bei dem Aufstieg genommen (Route 1). Der Abstieg geht leichter, aber es ist auch ein bisschen schwieriger keine Steine loszutreten. Wir haben uns deshalb für die gleiche Route wie beim Aufstieg entschieden, weil wir eigentlich einen Jägersteig hinuntergehen wollten, aber der war geschlossen, weil die Leitern entfernt wurden.

Röthelstein

Der Aufstieg auf den Röthelstein ist optional. Bis zum Gipfel sind es noch etwa (teilweise steile) 300 Höhenmeter. Die Orientierung ist einfach, obwohl es großteils unmarkierte Jägersteige sind, die man hinauf gehen muss. Da aber so viele Leute dort hinauf gehen, ist es unproblematisch und Verirren nicht möglich.

Meiner Meinung nach ist es jedenfalls ein lohnendes Ziel. Nicht so sehr wegen der Aussicht vom Röthelstein ins Murtal, sondern wegen der vielen Steinböcke!

Im Nachhinein habe ich gelesen (Quelle), dass dort ein Jagdrevier war, in dem in den Siebzigerjahren 220 Steinböcke (!) ausgesetzt wurden.

Die Steinböcke unterm Röthelstein sind Menschen anscheinend gewöhnt.
Die Steinböcke unterm Röthelstein sind Menschen anscheinend gewöhnt.
Im Abstieg treffen wir noch ein paar männliche Steinböcke.
Im Abstieg treffen wir noch ein paar männliche Steinböcke.

Oben am Röthelstein angekommen, führen zwei ausgetretene Pfade nach Osten auf eine große Wiese hinunter. Man überschreitet den Röthelstein quasi.

Es ist egal welchen der beiden Pfade man wählt, weil beide kurz vor der Wiese zusammentreffen. Am südlichen Ende der Wiese steht eine kleine Hütte und eine Schotterstraße beginnt. Dieser folgen wir bis zu einer Rechtskurve wo der Wanderweg (gut markiert) von der Straße Richtung Mixnitz abbiegt. Diesem Weg folgen wir, bis wir wieder zur Abzweigung zur Drachenhöhle kommen.

Von dort am selben Weg zurück zum Bahnhof Mixnitz.

Heimfahrt

Tourdaten

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