Der KulturNaturGenuss-Rundwanderweg führt entlang kulturell-historischer Sehenswürdigkeiten und natürlicher Schönheiten durch die Orte Trautenfels, Untergrimming und Pürgg. Am Weg liegen unter anderem das Schloss Trautenfels, die Kirchenruine Neuhaus sowie die Pfarrkirche und Johanneskapelle in Pürgg, die über den Kapuzinersteig erreicht werden. Eine lohnende Tour der kürzeren, gemütlichen Sorte!
Ausgangspunkt der Tour ist Ort Trautenfels – vielen wohl hauptsächlich vom Vorbeifahren bekannt, insbesondere das Schloss Trautenfels ist auffällig. Höchste Zeit also, sich die Gegend einmal genauer anzuschauen. Je nach Zeitpunkt und Richtung der Anreise, bietet sich entweder die Haltestelle “Trautenfels” oder “Trautenfels Schloss” an. Wenn du im nachfolgenden Widget, deine Heimat- oder Urlaubsadresse eingibst, kannst du dir das ganz entspannt berechnen lassen.
Am Anfang geht es gleich am nicht zu übersehenden Schloss Trautenfels vorbei. Wer sich das alt-ehrwürdige Schloss aus nächster Nähe anschauen möchte, kann das für ein paar Extrameter gleich noch mitnehmen (Übrigens: Das Schloss Trautenfels bietet immer tolle Ausstellungen mit lokalem Bezug an – ein Zwischenstopp lohnt sich also!).

Danach geht es – stets gut beschildert – Richtung Kirchenruine Neuhaus und Grimminghütte. Letztere liegt zwar nicht auf der Route dieser Tour, ist aber dennoch sehr empfehlenswert! Wir kommen am Bioinstitut Raumberg-Gumpenstein vorbei; immer im Blick haben wir dabei die mächtige Erscheinung des Grimming.

Kurz nach der Kirchenruine zweigen wir nach rechts ab Richtung Untergrimming.


Ein kurzes Stück führt hier entlang der Hauptstraße, bevor wir dann auf den Kapuzinersteig treffen, der hinauf nach Pürgg führt. Wer noch nie in Pürgg war, hat definitv etwas verpasst – eine wahre Perle der Steiermark! Der beeindruckende Anblick des Grimming und die Aussicht auf den Ennsboden sind dabei nur ein kleiner Teil dessen, die diesen Ort so besonders idyllisch machen.
Wem hier schon der Magen knurrt, dem sei ein Einkehrschwung im Gasthaus Krenn empfohlen. Gut gestärkt geht es dann für uns weiter mit zwei Pürgger Sehenswürdigkeiten: der Johanneskapelle und der Pfarrkirche St. Georg. Mit der Johanneskapelle haben wir den höchsten Punkt der Rundtour erreicht. Von nun an geht es bergab, über Unterburg hinunter zum Ennsboden. Von dort ist es dann nicht mehr weit zum Ausgangspunkt der Tour und zur Vollendung der Runde. Wer aber bessere ÖPNV-Anbindungen vom Bahnhof Stainach-Irdning aus hat, kann anstelle der Haltestelle Trautenfels auch diesen ansteuern.



Fazit
Die beschriebene Rundtour ist optimal für Tage, an denen man was “Kleineres” gehen will bzw. gut geeignet für Tage, an denen das Wetter für alpine Touren nicht mitspielt. Kultur und Natur verbinden nur wenige Touren so gut wie diese!
Infos zu den Wanderbussen in der Region Schladming-Dachstein
Weiter Infos zur Tour am Tourenportal des TVB Schladming-Dachstein

Ein schöner Spaziergang mit zwei Höhepunkten, dem Schloss Trautenfels und dem Bergdorf Pürgg!
Zwei Anmerkungen: 1. Mir persönlich gefällt der direkte Aufstieg von Untergrimming nach Pürgg viel besser als die hier für diesen Abschnitt vorgestellte Routenführung. Hier wäre es sehr wünschenswert, wenn der früher bestehende Übergang über Bahngleis bei der Haltestelle Pürgg wieder offiziell ermöglicht würde. Für einen so bedeutenden Tourismus-Hot Spot wie die Dachstein-Tauern-Region wäre das eine sehr naheliegende Optimierungsmaßnahme, die aber natürlich auch der lokalen Bevölkerung sehr zugute käme.
2. Viel naheliegender als die Rückkehr nach Trautenfels ist die Rückfahrt von der Bahnhaltestelle Pürgg. Will man dem Schloss am Ende der Wanderung einen Besuch abstatten, dreht man die Gehrichtung einfach um.
Sehr geehrter Herr Backé,
ich habe soeben ihr Kommentar gelesen und kenne selbst die Situation vor Ort.
Gleich vorausgeschickt gilt: das Betreten oder Überschreiten von Gleiskörpern ist grundsätzlich untersagt, wie es im konkreten Fall auch die Halt-Tafel vor Ort richtig signalisiert. Die montierten Steigbügel sind – wahrscheinlich – von privater Hand montiert worden. Das diese von den ÖBB bisher nicht entfernt wurden, kann ich nur dahingehend interpretieren, dass es wohl als sicherer angesehen wird, wenn zumindest eine Steighilfe vor Ort ist, als wenn Leute ohne diese über den Zaun klettern. Die Beschilderung südlich beim Zugang haben wir inzwischen angepasst und sollte bereits von der Marktgemeinde Stainach-Pürgg montiert sein.
Herzliche Grüße!