Überschreitung von Ebnit über den Hohen Freschen und das Freschenhaus nach Laterns.
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Der Bus bringt uns vom Bahnhof Dornbirn in das Bergdorf Ebnit, wo unsere heutige Tour auf den Hohen Freschen beginnt. Das Wetter ist wolkenfrei und schon beim Start verspricht sich diese Runde zwar anstrengend und heiß, aber auch abwechslungsreich und eindrucksvoll zu werden.
Aufstieg zum Hohen Freschen
Zunächst führt der Weg gemütlich durch kühlenden Mischwald über Forstwege zum Bachbett der Ache hinab. Wir überschreiten den Bach und wandern noch bis zur Achrainalpe gemütlich, ab hier beginnt dann der steile Aufstieg Richtung Binnelalpe, welche wir nach 2,5 Stunden Gehzeit erreichen.


Es folgt das schwierigste Stück: der schmale und ausgesetzte Binnelgrat. Es gibt seit einigen Jahren Seilversicherungen, jedoch muss man Trittsicher und Schwindelfrei sein, denn gerade dieser Abschnitt macht die Tour besonders herausfordernd. Während wir Schritt für Schritt höher steigen, begleitet uns ein beeindruckendes Panorama in alle Richtungen.
Nach dem letzten steilen Anstieg direkt unter dem Gipfel erreichen wir nach einer weiteren Stunde schließlich den Hohen Freschen. Oben genießen wir eine ausgedehnte Rast und die großartige Aussicht: Vom Bodensee über das Rheintal bis weit hinein in die Alpen reicht der Blick. Besonders beeindruckend ist, dass der Hohe Freschen auf der „anderen“ Seite komplett anders ist: sanfte Hügel und Sommeralmen fallen uns in den Blick.


Über das Freschenhaus nach Laterns
Wir machen gemütlich Rast und wandern dann weiter Richtung Freschenhaus (im Sommer bewirtschaftet). Für den Abstieg wählen wir den schattigen „Leseweg“ Richtung Innerlaterns. Der Weg zieht sich angenehm durch die Felsen unterhalb des Nob und bietet immer wieder schöne Ausblicke zurück zum Freschenmassiv. Im unteren Bereich führt die Route durch ruhige Waldstücke und vorbei an Alpwiesen talwärts.

Schließlich erreichen wir den Skilift in Innerlaterns, wo unsere Tour endet und wir im Gasthaus noch ein kühles Getränk bestellen um uns die Wartezeit auf den Bus zurück zum Bahnhof Rankweil zu verkürzen. Wir blicken zurück auf eine lange und abwechslungsreiche Bergtour – mit einem spektakulären Grat und eindrucksvollen Ausblicken.



