Meine schönste Tauernüberschreitung

Titelbild: Blick vom Greilkopf Richtung Westen. Foto: Gerold Petritsch

Titelbild: Blick vom Greilkopf Richtung Westen.

Ich hatte mir die Tauernüberschreitung von der Jamnigalm über den eigentlich gar nicht so „Niederen Tauern“ mit der Hagener Hütte nach Sportgastein schon lange vorgenommen, ein wunderbarer Tag eines Gasteinurlaubs bietet die optimale Chance. Die Tour ist technisch leicht, relativ kurz und vor allem ausgezeichnet an die Öffis angebunden, sodass ganz Eilige sie samt An- und Abreise aus vielen Gegenden Österreichs sie sogar als Tagestour schaffen – allerdings empfehle ich sie unbedingt in Verbindung mit einem mehrtägigen Wanderurlaub in dieser herrlichen Region!

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Bahnhof Mallnitz-Obervellach mit Ankogel. Foto: Gerold Petritsch
Bahnhof Mallnitz-Obervellach mit Ankogel. Foto: Gerold Petritsch

Der Bus aus Mallnitz-Obervellach fährt zuerst zur Ankogelbahn, bevor er sich zum Parkplatz „Jamnigalm“ auf 1.674 Metern emporschlängelt. Sehr konditionsstarke schaffen den Anstieg direkt vom Bahnhof (zusätzliche 7 Kilometer und 500 Höhenmeter) oder von Mallnitz aus zur Jamnigalm – der Weg kommt auch kaum mit der Tauerntalstraße in Berührung.

Auf die Alm gehen die meisten Wanderer, wir aber folgen der Holztafel „Römerstraße“ am Nordeck des Parkplatzes in nördlicher Richtung durch den Wald. Am Ende einer der vielen Kuhalmen (Vorsicht mit Hunden!) biegen wir in den Rupertiweg 10 ein.

Berge der Goldberggruppe. Foto: Gerold Petritsch
Berge der Goldberggruppe. Foto: Gerold Petritsch

Wir genießen den Blick auf die umliegenden Berge und benützen nur die markierten, erlaubten Abkürzer des Güterwegs.

Am Rupertiweg. Foto: Gerold Petritsch
Am Rupertiweg. Foto: Gerold Petritsch

Knapp vor der Hagener Hütte führt ein unschwerer Weg (nicht markiert, aber beschildert) zum Greilkopf (2.579 Meter) mit sehr lohnendem Rundumblick. Erfahrene und ausdauernde Alpinist:innen werden vielleicht den schwierigen, längeren Weg zum Vorderen Geißlkopf (2.974 Meter) wählen.

Blick vom Greilkopf zum Vorderen Geißlkopf. Foto: Gerold Petritsch
Blick vom Greilkopf zum Vorderen Geißlkopf. Foto: Gerold Petritsch
Foto: Gerold Petritsch
Foto: Gerold Petritsch

Von Ende Juni bis Ende September können wir auf der Hagener Hütte rasten und jausnen, bevor der Rupertiweg uns wieder bergab führt. Auch hier bleiben wir auf den markierten Wegen und blicken manchmal zurück zum Niederen Tauern. Vor meinem geistigen Auge entsteht nochmals der straßenartige Weg der Römer

Blick zurück zum Niederen Tauern. Foto: Gerold Petritsch
Blick zurück zum Niederen Tauern. Foto: Gerold Petritsch
Naßfeld mit Zitterauer Tisch. Foto: Gerold Petritsch
Naßfeld mit Zitterauer Tisch. Foto: Gerold Petritsch

Nach einiger Zeit breitet sich unter uns das „Naßfeld“ mit seinen Almhütten auf, von denen wir vermutlich auch eine besuchen werden. Am Naßfeld teilt sich der Rupertiweg, ich nehme den schmäleren rechts der Naßfelder Ache.

Gut gefüllter Bus 550. Foto: Gerold Petritsch
Gut gefüllter Bus 550. Foto: Gerold Petritsch

Der Bus von der Goldbergbahn nach Bad Gastein ist sehr gut gefüllt, obwohl er zur „Stoßzeit“ halbstündlich fährt. Aber ich bekam sogar noch einen Sitzplatz.

Fazit

Eine Traumroute an einem Traumtag, wie für Öffifahrer geschaffen!

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   5:30 Std Wandern   900 HM   1.000 HM   14 km   GPX Track

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Ein Kommentar

  1. Lieber Gerold,
    Anmerkung zu den Fotos – aus meiner Sicht:
    Bhf mit Ankogel – zu sehen ist Liesgeles und Schönbretterkogel
    Blick vom Greilkopf – zu sehen ist Hölltorkogel bis Ankogel, u.a. Gamskarlspitz
    Ohne Titel – zu sehen ist der Vordere Geißlkopf
    Blick ins Nassfeld – zu sehen ist Kolmkarspitz und Silberpfennig (Zittrauer Tisch geht sich am Foto nicht ganz aus)
    Bitte kontrollieren, ob das so stimmt und gegebenenfalls ändern lassen.

    Und: Noch viele schöne Wanderungen und Bergtouren!
    Karl

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