Aufs Immenstädter Horn

Foto: Nikolaus Vogl

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Info: Die Vorabprüfung hat in den nächsten Tagen keine passenden Hin- und Rückfahrtverbindungen gefunden.

Diese Bergwanderung führt uns ins wunderschöne Allgäu. Bei Immenstadt beginnt die bekannte Nagelfluhkette, welche zahlreiche schöne Wanderziele beherbergt. Heute geht es auf einen „Vorberg“ der Nagelfluhkette, das Immenstädter Horn. Wirklich hornförmig ist dieser Berg eigentlich nicht, er ist aber auch mehr als der bewaldete Hügel als welcher er von Immenstadt aus erscheint.

Morgenstimmung am Münchner Hauptbahnhof. Foto: Nikolaus Vogl
Morgenstimmung am Münchner Hauptbahnhof. Foto: Nikolaus Vogl

Mit dem RE70 erreichen wir von München aus in etwa zwei Stunden den Bahnhof Immenstadt. Hier wird der Zug in der Regel geteilt, vorne geht es weiter nach Lindau, der hintere Teil fährt weiter ins nahe Oberstdorf. Die Tour startet direkt am Bahnhof und erfordert nur einen kurzen Weg durch den Ort.

Am Immenstadter Horn. Foto: Nikolaus Vogl
Am Immenstadter Horn. Foto: Nikolaus Vogl

Wir überqueren die Bahnstrecke am östlichen Ende des Bahnhofes auf einer Fußgängerbrücke und behalten die Richtung dann direkt bei. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Stadtrand und der Wanderweg beginnt, worauf auch zahlreiche Wegweiser und Infotafeln hindeuten. Der Fahrweg ins Steigbachtal beginnt sofort sehr steil und wir gewinnen rasch an Höhe. Vorbei an der „Hölzernen Kapelle“ gelangen wir nach etwa 30 min an eine deutliche Abzweigung. Wir folgen der Straße nach rechts weiter bergan. Die Wegweisung geht in Richtung der Alpe Alp. Durch Bergwald und letztlich über eine Almwiese erreichen wir schließlich die Alpe. Dort geht es direkt rechts und die letzten Höhenmeter stehen bevor. Unvermittelt flacht der Weg deutlich ab, passiert eine nasse Stelle über mehrere Holzbohlen und schon wird der Gipfelbereich sichtbar. Eine Schutzhütte befindet sich nahe des höchsten Punkts, das Gipfelkreuz und einige Sitzgelegenheiten ein paar Meter unterhalb. 

Gipfel. Foto: Nikolaus Vogl
Gipfel. Foto: Nikolaus Vogl

Trotz der geringen Höhe ist die Aussicht überraschend gut. Unter uns erscheint der Alpsee, der Blick reicht weit ins klischeehaft grüne Allgäu. Im Westen ist der Bodensee erkennbar und sogar der Säntis im Öffi-Wunderland Schweiz grüßt herüber.

An der Kesselalpe. Foto: Nikolaus Vogl
An der Kesselalpe. Foto: Nikolaus Vogl

Vom Gipfel geht es in westlicher Richtung direkt steil abwärts. Immer in der Nähe der Hangkante kommen wir zur Kesselalpe, welche sich tatsächlich in einem idyllischen Kessel befindet. Ein Bach fällt über eine Geländestufe herab und durchquert das kleine Almgelände. Über die nächste Geländestufe, vorbei an einem weiteren Wasserfall gelangen wir zur Alpe Rabennest und zur Hochbergalpe.

Der Alpsee bei Immenstadt. Foto: Nikolaus Vogl
Der Alpsee bei Immenstadt. Foto: Nikolaus Vogl

Über eine Fahrstraße gelangen wir dann nach Riedern. Den Ortsteil durchqueren wir und gelangen in Bühl am Alpsee zur Bundesstraße mit der Bushaltestelle Bühl B308. Der Stadtbus Immenstadt verkehrt von hier zum Bahnhof. Alternativ ist der Bahnhof Immenstadt in etwa 30 weiteren Minuten aber auch zu Fuß erreichbar. Man folgt hier zunächst der Bundesstraße und schon bald der Bahnstrecke.

Bahnhof Immenstadt – der Hai oder BR 633. Foto: Nikolaus Vogl
Bahnhof Immenstadt – der Hai oder BR 633. Foto: Nikolaus Vogl

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   4:30 Std Wandern   750 HM   750 HM   10.5 km   GPX Track

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