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Mit dem Nachtzug ins Ötztal

Im Ötztal dürfen Mountainbiker auf allen Forstwegen fahren! Den ersten, weiten Teil jeder Tour im Ötztal fahre ich daher mit dem Rad, den zweiten, steilen Teil gehe ich als Wanderung.

Anreise

Die Anreise ins Ötztal ist mit dem Nachtzug von Wien aus sehr angenehm: Um 22:55 steige ich am Wiener Hauptbahnhof ein und lege mich im reservierten 6er Liegewagenabteil hin.

Gegen 05:15 erhalte ich mein Frühstück. Um 05:44 steige ich am Bahnhof Ötztal aus. Der Bus fährt erst um 6:23 ab – bis dahin warte ich im beheizten und sauberen Warteraum im Bahnhofsgebäude. Der Bus bringt mich bis Längenfeld, das ich wegen der dortigen Therme gewählt habe.

Ich gehe zu meiner Unterkunft, gebe meine Tasche ab und mache mich langsam auf den Weg zum Fahrradverleih Hummel. Der sperrt um 8:00 auf. Ich nehme mein reserviertes E-Mountainbike in Empfang und starte die erste Bike & Hike Tour noch vor 9:00!

Impressionen

Gedanken zum Thema e-Mountainbike versus Mountainbike: Habe mir hier im Ötztal ein e-Mountainbike ausgeborgt. Vom ersten ausgeborgten E-Mountainbike, auf die Schneealpe, war ich ja nicht so überzeugt.
Prompt ist mir am ersten Tag hier wieder der Strom ausgegangen. 200 Meter vor der Alm. Und bergauf kann man so ein Monstrum ohne Strom nur mehr schieben. Macht jedenfalls viel Aufsehen, wenn man so oben ankommt!
Die folgenden Tage waren hingegen eher eine Bestätigung für die motorische Unterstützung: Fährt man die ersten 900 Höhenmeter mit dem e-Mountainbike in einer Stunde bis zum Raddepot, verkürzt sich eine 5h-Tour auf die Hälfte! Das macht bei mehreren Tagen hintereinander sogar noch mehr Sinn!
Kaufen werde ich mir aber keines. Dieser Entschluss steht schon fest. Mein altes, gebrauchtes Mountainbike reicht mir (normalerweise) vollkommen!

Heimreise

Die Heimreise gestaltet sich leider nicht ganz so schön, wie die Anreise. War die Wartezeit bei der Anreise noch innerhalb des Akzeptablen, müsste man von der Ankunft mit dem letzten Bus bis zum Nightjet mehr als drei Stunden am Bahnhof Ötztal warten.

Für mich kommt daher entweder die spätere Fahrt mit dem Taxi zum Bahnhof zum Nachtzug in Frage, oder mit einem Railjet ohne Liegewagen zu fahren.

Ich wähle den Railjet, mit dem ich um 0:44 schon in Wien Meidling bin, wenn der Nachtzug gerade erst abgefahren ist! So schlafe ich in meinem eigenen Bett ungefähr gleich lang, wie ich im Nachtzug schlafen hätte können – nur, dass ich im eigenen Bett halt doch deutlich besser schlafe!

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