Fact-Finding am Anninger

Föhrenberge

Ende April halte ich das erste Mal den Basic-Kurs „Gehen im Gelände“ für den Alpenverein Edelweiss. Damit ich mich dann auf den Lehrstoff konzentrieren kann, war ich heute auf Fact-Finding-Tour am Anninger – um die verschiedenen Geländearten zu finden.

Beschrieben wird der Kurs: „Rauf und runter über Stock und Stein. Wir zeigen vor, wies geht! Sie können in entspannter Atmosphäre üben, damit Sie auf Ihren Bergwanderungen auch auf gehtechnisch anspruchsvolleren Wegen oder überhaupt querfeldein gut zurecht kommen“. Zu buchen bei Alpenverein Edelweiss. Am 29.04.2018 wird er stattfinden.

Anreise


Die Anreise erfolgt mit der Bahn vom Wiener Hauptbahnhof zum Bahnhof Mödling. Es gibt sehr viele mögliche Verbindungen, wir wählen die S3, weil sie näher an der U-Bahn liegt und wir dazu nicht so weit gehen müssen. Nach 36 Minuten steigen wir am Endbahnhof der S3 in Mödling aus.

Ich habe gar nicht geprüft, mit welchem Bus wir zur Goldenen Stiege fahren müssten, weil der Treffpunkt beim Kurs ebenfalls der Bahnhof Mödling sein wird und weil der Spaziergang durch die Stadt – am Mödlingbach entlang – auch sehr schön ist.

Entlang des Mödlingbachs vom Bahnhof zur Goldenen Stiege.

Entlang des Mödlingbachs vom Bahnhof zur Goldenen Stiege.

Vor der Kirche gehen wir nach links, danach wieder am Bach entlang, unter dem Aquädukt und über die Goldene Stiege hinauf.

Goldene Stiege


Unser erstes Zwischenziel ist der Parkplatz vom Gasthaus Bockerl. Ich will aber nicht über die Straße hinauf gehen und wähle daher den Aufstieg über die Goldene Stiege. Dadurch müssen wir wieder leicht absteigen, um zum Bockerl zu kommen.

Die Goldene Stiege hinauf.

Die Goldene Stiege hinauf.

Von dort gehen wir zwischen Wald und Weingärten entlang bis zum Rehgraben. Bei der Abzweigung ist eine Fitness-/Gymnastikstation.

Rehgraben


Der Rehgraben ist recht ergiebig was unterschiedliche Geländeformen betrifft. Besonders schön finde ich, dass es dort eine schöne Ries (Schotterhalde) gibt, auf der wir dann den Abstieg üben können. Wenn man das einmal gelernt hat, kann man den knieschonenden Abstieg über ein solches Gelände schätzen und lieben!

Ries im Rehgraben

Ries im Rehgraben

Ich suche mir in der Umgebung noch ein paar passende Stellen aus, auf denen ich die Übungen dann zeigen möchte.

Beim Beobachten eines Schmetterlings auf einer sonnigen Lichtung.

Beim Beobachten eines Schmetterlings auf einer sonnigen Lichtung.

Schließlich gehen wir den Rehgraben weiter hinauf und dann nach links zum Gasthaus Krauste Linde.

Auf einem der unzähligen Wege am Anninger.

Auf einem der unzähligen Wege am Anninger.

Wir haben Glück und kommen zu einem Zeitpunkt zur Krausten Linde, als nicht viele Leute dort sind. Nachdem wir unser Essen schon haben, ist fast die ganze Terrasse gefüllt. Wir hingegen sind recht schnell wieder am Rückweg.

Heimreise


Für den Rückweg suche ich eine schöne Route, die querfeldein führt. Beim Absteigen finden wir eine Unterart des Seidelbast und einen alten Grenzstein, der mit einem Wappen und der Jahreszahl 1777 beschriftet ist.

Querfeldein Route

Querfeldein Route

Sonst verläuft der Rückweg am schon bekannten Weg – ausser, dass wir beim Gasthaus Bockerl diesmal über die Straße nach Mödling hinunter gehen.

Da die S3 in Mödling endet bzw. umkehrt, brauchen wir dort nur einzusteigen und zu warten, bis sie abfährt. Danach sind wir wiederum in etwas mehr als 30 Minuten am Wiener Hauptbahnhof.

Mit dem Wetter hatten wir natürlich sehr viel Glück. Da der Anninger von Wien aus aber so schnell zu erreichen ist, bietet sich das auch für kurzfristig geplante Touren mit und ohne Kinder an!

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Tourdaten

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