Weichtalklamm

Weichtalklamm

Die Weichtalklamm ist ein Klassiker am Schneeberg. Gerade an heißen Tagen angenehm kühl und daher sehr beliebt. Zusätzlich bequem in 1:40h öffentlich zu erreichen.

Anreise


Die schnelle Variante fährt um 6:58 in Wien Hauptbahnhof ab. In Wiener Neustadt steigt man dann in den langsameren Zug um, der vorher schon um 6:29 in Wien losgefahren ist.

Endstation ist der Bahnhof Payerbach-Reichenau.

Mit dem Bus 1746 fahren wir noch ein paar Minuten, so dass wir um 8:38 bei der Haltestelle Weichtalhaus nach insgesamt 1:40h Fahrt ankommen.

Wir gehen über die Zufahrt und den Parkplatz zum neuen Weichtalhaus hinüber, wo der Einstieg zur Weichtalklamm ist.

Das neue Weichtalhaus.

Das neue Weichtalhaus.

Weichtalklamm


Gleich beim Weichtalhaus startet der Weg in die Klamm mit einer versicherten Stelle.

Die Wände der Weichtalklamm rücken rasch näher und an einigen Stellen ist es feucht.

Ich nehme mir vor einmal bei Schneeschmelze herzuschauen, ob dann mehr Wasser herunterschießt und wie das dann aussieht.

Versicherte Leiter / Kletterstück in der Weichtalklamm.

Versicherte Leiter / Kletterstück in der Weichtalklamm.

Enge Passage in der Weichtalklamm

Enge Passage in der Weichtalklamm

Nach weniger als 2h sind wir am Ende der Klamm und rasten kurz am Forstweg.

Die letzte halbe Stunde gehen wir unter dem Baumwipfeldach moderat steigend bis zur Kienthalerhütte hinauf.

Die beim Weichtalhaus angeschriebenen 2:30h haben wir recht genau eingehalten – ohne uns gehetzt zu haben.

Kienthalerhütte


Die Kienthalerhütte ist nur Samstag, Sonntag und Feiertags von Ostern bis Allerheiligen geöffnet.

Privat bewirtschaftete Kienthalerhütte

Privat bewirtschaftete Kienthalerhütte

Direkt hinter dem Haus steht der Turmstein, auf den ein versicherter Steig hinauf führt.

Ich persönlich empfehle dort die Verwendung von Helm und Klettersteigset. Allerdings bin ich schon einmal oben gewesen und habe mich dann gefragt, ob sich das Heraufschleppen der Ausrüstung für die 10min Klettersteig ausgezahlt haben. Auch woanders gibt es eine schöne Aussicht.

Nach der Suppe (etwas anderes hat es diesmal nicht gegeben) machen wir uns wieder auf den Rückweg hinunter zum Weichtalhaus.

Alternativweg: Wer ambitioniert ist, geht nicht wieder ins Höllental zurück. Eine Überschreitung nach Losenheim bietet sich meiner Meinung nach an: Die restlichen 500HM geht es auf das Klosterwappen hinauf und dann über Fischerhütte, Fadensteig (der mir im Abstieg sowieso viel sympathischer ist als im Aufstieg) und Edelweißhütte hinunter nach Losenheim. Da sprechen wir halt von 1.300HM im Auf- und 1.000HM im Abstieg.

Ferdinand-Mayer-Weg


Der Abstieg durch das Waldstück bis zur Forststraße ist mit dem Aufstiegsweg ident.

Wir bleiben dann ein kurzes Stück auf der Forststraße, bis wir nach links in den Wald abzweigen und überwiegend – von ein paar steinigen Passage abgesehen – über Wurzeln und Blätter absteigen.

Dauer: Etwa 1:30h.

Rückreise


Vom Weichtalhaus fährt ein Bus nach Payerbach-Reichenau um 13:20, bzw. um 17:20 ab.

Um den Bus um 13:20 (Ankunft Wien Hauptbahnhof 15:02) zu erwischen, muss der Aufenthalt in der Kienthalerhütte ein kurzer sein. Ich würde den Aufbruch oben um 12:00 vorschlagen und zügig absteigen.

Für den Bus um 17:20 (Ankunft Wien Hauptbahnhof 19:02) kann man sich wiederum Zeit lassen: Ein gemütliches Mittagessen auf der Kienthalerhütte, eine optionale Besteigung des Turmsteins und eine kulinarische Belohnung im Weichtalhaus gehen sich schön aus!

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