Weihnachtsspaziergang am Hundsheimer Berg

Abstieg vom Hundsheimer Berg nach Hainburg.

Schöner Spaziergang von Bad Deutsch-Altenburg nach Hainburg über den Hundsheimer Berg, dem letzten Ausläufer der kleinen Karpaten.

„In die Berg bin i gern…“, aber da ich schon einige -zig Jährchen auf dem Buckel habe, soll der Weg hinauf nicht zu beschwerlich sein. Da lockt der Hundsheimer Berg mit seinen 480m über den Donauauen bei Hainburg.

Anreise nach Bad Deutsch-Altenburg


Wir fahren von Wien Mitte nach Bad Deutsch-Altenburg in weniger als einer Stunde. Die Schnellbahn ist bis zum Flughafen bummvoll, danach sind wir allein im Waggon.

Am Bahnhof Bad Deutsch-Altenburg steht die Verladestation des örtlichen Steinbruchs zwischen Bahnsteig und Hundsheimer Berg. Man muss also entweder nördlich, oder südlich um den Steinbruch herum gehen.

Wir wählen die südliche Variante (Richtung Wien) zum weißen Kreuz.

Hundsheimer Berg


Bis zum weißen Kreuz 200m entlang der Bundesstraße, danach Schotterweg. Bei den Häusern links hinauf, am Sportplatz vorbei.

Abzweigung beim weissen Kreuz.

Abzweigung beim weissen Kreuz.

Anfangs führt der markierte Weg gemütlich bergauf durch einen lichten Mischwald mit vorwiegend dünnstämmigen Laubbäumen. Den Wegrand säumen immer wieder buschige Wacholdersträucher über und über mit unreifen grünen und reifen dunkelblauen Wacholderbeeren besetzt, die wir neugierig kosten.

Etwas höher gehen wir an nun schon freistehenden mächtigen Wildrosenbüschen mit vielen leuchtend roten Hetschepetsche – Hagebutten – vorbei. Da heuer noch kein Frost war, durch den sie erst weich werden, verzichten wir auf eine Verkostung vor Ort.

Eine Menge andere uns unbekannte Sträucher mit reichem Beerenschmuck stechen uns in die Augen. Hin und wieder werfen wir einen Blick zurück: Wir gehen im Sonnenschein, unter uns liegt ein Nebelmeer!

Windräder im Nebel.

Windräder im Nebel.

Der Weg wird steiler und führt uns über einen Wiesenhang zum Bergrücken.

Kurz vor dem Gipfel des Hundsheimer Berges.

Kurz vor dem Gipfel des Hundsheimer Berges.

Zwei große Schautafeln informieren uns über die dortige besondere Flora und Fauna.

Nach einem kurzen Abstecher zum naheliegenden Gipfelkreuz genießen wir noch bei herrlichem Sonnenschein die Aussicht auf den imposanten Römersteinbruch, die Donau und das Umland.

Abstieg vom Hundsheimer Berg nach Hainburg.

Abstieg vom Hundsheimer Berg nach Hainburg.

Beim Abstieg kommen wir an zwei Grenzsteinen mit der Aufschrift "Schlos Hainburg 1671" vorbei.

Beim Abstieg kommen wir an zwei Grenzsteinen mit der Aufschrift „Schlos Hainburg 1671“ vorbei.

Dann machen wir uns auf den Weg nach Hainburg. Er verläuft in weiten Serpentinen durch einen Auwald, aus der Erde lugen schon die Spitzen von vielen, vielen Schneeglöckchen.

Bald sind wir am Fuß des Berges, der Nebel ist auch hier der Sonne gewichen, vor uns erhebt sich die mächtige Burg und durch die Gassen der Altstadt geht es zum Bahnhof, der malerisch über der Donau liegt. Noch ein Blick auf den Hundsheimer Berg.

Fest nehme ich mir vor, im Frühjahr die Wanderung zu wiederholen, um ihn im versprochenen Blumenschmuck zu sehen!

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