Rennfeld bei Bruck an der Mur

Blick vom Gipfel des Rennfeld Richtung Bruck an der Mur.

Vom Bahnhof Pernegg an der Mur auf das Rennfeld und das Ottokar-Kernstock Haus. Abstieg hinunter zum Bahnhof Bruck an der Mur.

Die Zusammenfassung gleich vorweg: Gut gefallen hat mir die Verkehrsanbindung und die Aussicht. Die letzten 3,5km und 450HM auf der Asphaltstraße hinunter zum Bahnhof Bruck waren langweilig und haben sich richtig gezogen. Ich würde mir das nächste Mal ein Taxi zum Himmelwirt bestellen und dort warten.

  • Da bis oben bewaldet, ist es im Sommer wahrscheinlich nett zu gehen.
  • Schneeschuhtour: Prinzipiell, ja. Ist dann aber mit 1.200HM halt sehr lang.
  • Rodelstrecke: Der Hüttenwirt des Ottokar-Kernstock-Haus verborgt gratis Rodeln! Mit diesen kann man über die Forststraße bis zur Pischkalm rodeln. Von dort holt sie der Hüttenwirt wieder!

Anreise nach Pernegg


Mit dem Zug um 6:55 fahre ich von Wien Hauptbahnhof ab. Kurz vor 9:00 bin ich in Bruck an der Mur, steige in den Zug nach Graz am Bahnsteig gegenüber um und bin um 9:16 in Pernegg an der Mur.

Aufstieg Rennfeld


Schon beim Abgang vom Bahnsteig in Pernegg an der Mur ist der erste Wanderwegweiser Richtung Rennfeld angebracht. Ich gehe Richtung Kirche und folge dann den weiteren Wegweisern.

Kirche Pernegg an der Mur

Kirche Pernegg an der Mur

Die ersten zwei Kilometer geht es der Asphaltstraße entlang. Dann zweigt der Weg über eine Brücke nach links zum Steinbruch ab. Dort parken die Autos. Ich zweige kurz vorher schon einem Steiglein folgend über den Bach ab und quere über die Wiese zum Schotterweg. Vom Bahnhof weg habe ich 30min gebraucht.

Kurz nach dem Steinbruch zweigt der Wanderweg nach rechts in den Wald ab. Ab hier kreuzt der Weg immer wieder Forstwege, teilweise führt der Weg am Fortsweg entlang.

Der Aufstieg führt bis knapp unter dem Gipfel immer durch den Wald.

Der Aufstieg führt bis knapp unter dem Gipfel immer durch den Wald.

Der Wanderweg erreicht an dieser Stelle den Sattel. Der markierte Weg führt am Forstweg nach links weg. Der unmarkierte Steig führt direkt, "zwischen" den beiden Forststraßen am Sattel weiter hinauf.

Der Wanderweg erreicht an dieser Stelle den Sattel. Der markierte Weg führt am Forstweg nach links weg. Der unmarkierte Steig führt direkt, „zwischen“ den beiden Forststraßen am Sattel weiter hinauf.

Bis ich den Sattel nach etwas über eine Stunde Gehzeit erreiche, sehe ich den Hochlantsch meist rechts von mir zwischen den Bäumen. Ab dem Sattel eröffnet sich ein weiter Blick auch nach Westen und Norden.

Nach 2:30h Gehzeit mache ich auf einem unbewaldetem Hang Rast und genieße die Aussicht und die Sonne.

Nach dem Vorgipfel gehe ich noch etwa 10min zum Gipfelkreuz hinüber, wo ich nach 3:15h Gehzeit ankomme.

Der erste Blick auf den Gipfel des Rennfelds.

Der erste Blick auf den Gipfel des Rennfelds.

Die Aussicht vom Gipfel des Rennfelds ist sensationell!

Die Aussicht vom Gipfel des Rennfelds ist sensationell!

Dem Mürz- und Murtal kann man schön entlang sehen: Von der Rax bis zum Dachstein. Es gibt einen Panoramatisch, auf dem alle Berge rundum eingezeichnet sind. Im Süden sieht man laut Anzeige bis zum Triglav!

Ottokar-Kernstock-Haus


Das Ottokar-Kernstock-Haus hat auch im Winter am Wochenende geöffnet. Ich kehre für eine Stunde ein und esse zu Mittag.

Ottokar-Kernstock-Haus

Ottokar-Kernstock-Haus

Abstieg über Hutterer


Der Hüttenwirt empfiehlt mir die Abstiegsvariante über den Hutterer, weil der Weg über die Pischkalm ein 12km langer Umweg ist.

Der Weg führt am Forstweg entlang, bis er nach 10min Gehzeit nach rechts in den Wald abzweigt.

Nach 1:30h Abstieg komme ich wieder zu einer Asphaltstraße (auf der Karte unten als ein Fähnchen eingezeichnet). Kurz danach komme ich zum Gasthaus Himmelwirt.

Wie schon eingangs geschrieben genieße ich die letzten 30min auf der Asphaltstraße hinunter nicht mehr (3,5km / 450HM). Das nächste Mal kehre ich beim Himmelwirt ein und rufe mir ein Taxi.

Rückreise von Bruck


In Bruck fährt etwa alle 30min ein Zug Richtung Wien. Am Bahnhof freue ich mich noch, dass ich den Zug um 15:45 erwische und mache es mir gemütlich.

Die Gemütlichkeit dauert nur bis kurz vor Neunkirchen – dort rumpelt es plötzlich furchtbar, bis der Zug stehen bleibt. Ein Oberleitungsschaden legt die Bahnstrecke lahm. Periodische Durchsagen, dass Aussteigen lebensgefährlich wäre, erinnern mich daran, was ich über den Faradayschen Käfig weiß.

Um es abzukürzen: Statt wie geplant um 17:35 komme ich um 20:30 in Wien an. Das Warten hat mich mehr angestrengt als die Wanderung vorher.

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Tourdaten

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